Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1000521
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1001336
Helm. 
klingenden Schellen an dem Kleicle eines Modenarren nicht fehlen 
durfte, versteht sich von selbst  ja auch Ringe, Geschenke der Ge- 
liebten wurden recht sichtbar an ihm festgemacht i). Am Halse wurde 
er durch einen Fürspan geschlossen und über ihn dann das Schwert 
nmgürtet 3). 
Setzte nun der Ritter noch den Helm auf, so war er mit seiner 
gewiss 
recht langwierigen 
und 
complicirten Ausrüstung 
fertig. 
endlich 
 
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Die Fornl der Helme ist in unserer Zeit, sowie fiberhmlpt Während 
des ganzen Mittelalters eine sehr mannigfaltige; neue, praktischere 
Gestaltungen dieses so bedeutungsvollen Rüstungsstilclzes werden er- 
1) Lanz. 362: Sin wafenroe was riche Von kleinen goltsehellen; 4428: Des 
selben (sahen) einen Wafenroc Fuort er und guldin Schellen dran. Er Schein 
ein engel, niht ein man. 
2) Wigamur 2019: Der ritter mit dem arnn Der fuor als ein tock: An seinem 
wappenroek Hing manig iingerlin. Die warn alle guldin, Vorn an und binden, 
Das nymant kund finden  stat, die da 1er war. 
3) Frauend. p. 451, 9: Über den Wapenroc zehant Gurt ich ein gürtl breit 
als ein hant, Des jporte was grüen als ein gras, Mitgolde er W01 beslagen was. 
Man sach ouch an dem buosen min Von gnlde ein kostlich heftelin.  Dnnnars 
1286: Une cainture li a eainte De soie n. menlbres d'or ovres, Riches pieres i 
ob asses.
        

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