Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1000521
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1004298
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Gislebertus der Bogen genannt 1). Daraus folgt, dass Viollet-le-Duc mit 
Unrecht das Fig. 114 und 115 abgebildete Geschütz, das ich für einen 
Tribok halte, Mange genannt hat. Mit der Bogensehne ist ein 
Stein schwerlich zu schiessen, wohl aber konnte durch dieselbe eine 
Art Löffel bewegt und dadurch der in diesen Löffel gelegte Stein ge- 
schleudert werden. Viollet-le-Duc hat mit grossern Scharfsinn auch 
eine Reconstruction dieser Maschine versucht (a. a. O. V, 222;Fig.125. 126). 
Die Hauptsache ist der Balken A, der von gedrehten Seilen ge- 
halten wird; dieselben werden angezogen vermittelst des Schrauben- 
schlüssels B und in Spannung erhalten durch das Zahnrad G, das durch 
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eine Sperrfeder festgestellt wird. Die Seile gehen durch zwei Ringe, 
die mit dem Zahnrad zusannnengeschmiedet sind  Die Kraft der 
Bewegung wird gesteigert durch die beiden elastischen Bogen E, die 
an dem Querbalken F befestigt sind. Mit der Welle G zieht man den 
Balken A; ist dies hinreichend geschehen, so lässt man den eisernen 
Haken l los (s. das Detail bei K), der Balken schnellt zurück, schlägt 
mit aller Gewalt gegen den Querbalken F und entsendet das in den 
Löifel L gelegte Geschoss. M zeigt den Durchschnitt des Balkens. 
Bei O sind Haken angebracht, die dazu dienten, das Geschütz in seiner 
Position festzuhalten. Seile wurden mit eingerammten Pfählen ver- 
bunden und um diese Haken geschlungen. 
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1) Chron. Hanon. 1195: Locum acquisivit pro lmmchinzu, quc Inanghencllus di- 
citur arcus, per quam mzwhimunl ipsi CöhStYO insultus fucicbwt.
        

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