Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1000521
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1003546
Eine gewonnene oder verlorene Schlacht entschied in der Regel 
den Krieg nicht. Das geschlagene Heer zog sich in eine Burg oder 
in eine grössere Festung zurück und so lange diese nicht genommen und 
die Heerführer zur Capitulation gezwungen waren, wurde der Frieden 
auch nicht geschlossen. Die Belagernngskunst spielt daher in den 
Kriegen jener Zeit eine überaus grosse Rolle und wir werden uns 
eingehend mit ihr zu beschäftigen haben. Da jedoch iin zwölften und 
dreizehnten Jahrhundert nicht allein zu Lande, sondern auch auf dem 
Meere Schlachten geschlagen wurden, die Schilfahrt zudem, schon der 
Kreuzzüge halber, damals eine grosse Rolle spielt und von den Histo- 
rikern wie von den Dichtern häufig erwähnt wird, so scheint es 
angemessen, zunächst zu versuchen, was sich über das Schiffswesen 
ermitteln und feststellen lässt.  
Üeber den Bau der Schiffe hat A. Jal in seinem treiflichen Werke 
"Archäologie navale" (Par. 1840) ausführlich gehandelt. Da ich als 
Laie mich in die Details der Nautik nicht einlassen kann, verweise 
ich auf diese Arbeit alle Diejenigen, die genauere Auskunft über diese 
interessanten Fragen bedürfen. Ich begnüge mich hier beizubringen, 
was zur Erklärung unsrer mittelalterlichen Dichter und Geschichts- 
schreiber mir erforderlich erscheint. 
Wollte ein Fürst den Zug nach dein heiligen Lande antreten, 
so liess er das ausrufen, forderte die Ritter auf, sich ihm zinzuschliessen, 
und stellte ihnen erforderlichen Falles auch freie Fahrt und Tragung 
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