Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1000521
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1003533
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Vasallentreue. 
Ja, ist uns beider helfe an in niht verdorben gar. 
Uns Wahsent ander liute und koment ouch andriu jär. 
Ez kam uns niht gehelfen, swaz wir weinen diu kint. 
Si werdent ouch niht lebendic, die erstorben sint." 
Und als sie heimkommen, da, fragt Berhtunds Frau 
Söhnen: 1) 
Si sprach vil klageliche 'Wä, sint nu miniu kint?" 
Mit zorne sprach der alte ich Weiz W01 Wä si sint. 
Si habent wol vergolten ir tödes herzenser. 
Ich wirf dich über die müre, gedenkst ir immer mär. 
nach 
ihren 
Swaz wir zwei klagen selten, claz Wirt er eine klagen: 
Nu troeste minen härren, dem müeze wirz vertragen, 
Daz er der kinde töde vergezze durch uns zwei. 
Mich müet der jämer immer, tlaz er sö lüte ob im Schrei. 
Sus volgete im diu ü-ouwe, der kinde si vergaz. 
Verborgenlichen tongen wurden ir ougen naz. 
der brauchte 
ihm einmal 
Wer solche Männer zu seinen Getreuen zählte, 
zu verzweifeln, wenn auch das Schlachtenglück 
günstig war. 
nicht 
nicht 
Wolfdietrich A 389.
        

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