Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1000521
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1001729
Gesammterseheinung des Ritters. 
ist entschieden unschön, ebenso wie die Visierhelrne der späteren Zeit; 
die bedeutenderen Künstler jener Zeit haben deshalb auch, wo es 
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Fig. 66. Siegel des Prinzen Philipp von H  
Frankreich 1267. w, iäililüiiili' yllliltilwllxiilh 
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nur irgend anging, die Ritter mit ab-  Anilin, 
    
genommenen Helrnen dargestellt.    
Uns missfallen, wie gesagt, diese    h 
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abenteuerlichen Gestalten: den Ze1t-     
genossen erschienen sie im höchsten     
Maasse schön. Wenn Konrad von   
. Würzburg oder der Dichter des   
Reinfried die zum Kampfe reitenden   
Ritter beschreiben, wissen sie deren lif-Liliä;   
Erscheinung nicht höher zu preisen, Fig. 67. hüniturderweingnglzer 
als wenn sie sie Engeln vergleichen 1). Lißdßrheudßßhrift z" Stuttgart- 
1) Engelh. 2644: Da sach man sie gezieret baz Aber hin ze velde zogen, Als 
engel waeren dar geflogen Üz dem heiligen paradis.  Turnei 708: Si kämen üz 
der staut gevarn Als engel wol gezieret, In wart getambürieret, Geschellet und ge- 
Pfifet-A- Reinfr. 7360: Mangen helt gezieret Nä litterlichem prise In engellicher 
wise Uf grözen orsen sitzen; 8390: Der ritter als ein engel stuont Gewäpent 
ritterliche.
        

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