Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-994665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-999308
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Schaehüguren. 
Erhaltene 
nul III, 243). Aelter dürfte die aus Knochen geschnitzte Figur sein, 
die bei den Ausgrabungen zu Woodperry bei Oxford gefunden wurde. 
"Sie hat ungefähr die Gestalt einer Mitra, kann also vielleicht einen 
Läufer vorgestellt haben (ahgeb. Arch. Journ. III, 121, F ig. 15). Im 
nordischen Museum, zu Kopenhagen ist eine Königin, zu Pferde sitzend, 
erhalten (Leitf. f.  p. S7); aus dem Berliner Museum und 
der Sammlung der Leipziger deutschen Gesellschaft zur Erforschung d. 
vaterl. Sprache (vgl. Fig. 94) theilt von Hefner-Alteileck (Kunstw. und 
Geräthe I, T. 63) je einen Bischof mit. Dann Wird im Antiquariunl zu 
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Fig. 94. Schachiigur aus der Sammlung der Deutschen 
Gesellschaft zu Leipzig. 
 
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Regensburg ein Läufer, aus Elfenbein geschnitten, bewahrt, der die Ge- 
stalt eines zu Pferde sitzenden, von Bogenschützen geleiteten Bischofs 
hat (Massmann, Taf. X). Derselbe wurde Anfang der dreissiger Jahre zu 
Stauf bei Regensburg gefunden (Mitth. d. k. k. Comniission XV, p. CXL); 
eine ganz ähnliche Schachfigur (einen Ritter), die nach ihrer ganzen 
Composition mit dem Regensburger Läufer zu einem Spiele gehört haben 
kann, besitzt das Germanische Museum zu Nürnberg (abgeb. Mitth. XV, 
p. CXLI). Die Rüstung des Ritters zeigt, dass dies Kunstwerk aus 
dem vierzehnten Jahrhundert herrührt. Einen dem Nürnberger ganz 
gleichen Ritter besitzt das Berliner Museum; er ist aus Walrosszahn 
geschnitten und wahrscheinlich nicht im dreizehnten, sondern im vier- 
zehnten Jahrhundert gearbeitet (ausgestellt in München 1876, Kat. N. 
2454; abgeb. bei v. Hefner-Alteneck II, T. 5).
        

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