Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-994665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-995201
Whsserburgen. 
licher Anlagen hin und wieder 1). Ausführlich wird im Roman de 
Durmars eine solche Burg beschrieben. Die Königin wird in Limeri, 
dessen Castell auf einem hohen Felsen liegt, vom König Nogant be- 
lagert; schon hat sich der Feind der Vorstadt bemächtigt, als Durmars 
zu Hülfe kommt und das vor der Stadt gelegene Mühlenschloss (chasteux 
des molins) zum Stützpunkt seiner Operationen macht. Das Schloss 
enthält zehn Mühlen, ist mit Gräben, Mauern und Thürmen loefestigt 
und nur durch einen so schmalen Pfad zu erreichen, dass der Held 
Siege] der Stadt Rnchester. 
absteigen und sein Pferd sich führen lassen muss, da ein falscher 
Tritt ihn in den Morast stürzen kann. Nur Wenn der Sumpf gefroren 
ist, kann man leichter an das Schloss herankommen (Durlnars 10899- 
11014). Eine Anzahl solcher Wasserburgen, die in Oberösterreich sich 
vorfinden, nennt Cori (a. a. O. 10), andre aus Norddeutschland zählt 
evocatis et fossa in circuitu fncta editiorem admodmn fecit. Quem vallo circum- 
dedit et turribus excitatis munitionem satis ürmam perfecit. 
1) Erec 7122; Ez (daz hüs) stuont enmitten einem sä.  Trist. p. 140, 18: 
S6 daz siflannoch vor der naht Besäzen aber die geste In Äeiner wazzerveste.  
Lanz. 7114: Dö fuorte sinen herren Dodines der helt halt Uf sin hüs, daz was 
gestalt Bi dem mose üf einen Stein.
        

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