Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-994665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-997755
Tyräbt. 
Tire. 
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Tyrät 1) ist wahrscheinlich gleichbedeutend mit Tiräz; Es ist 
dies ein kostbarer Stoff. in welchen Namen von Fürsten etc. eingewirkt 
wurden 2). 
Tireß) hält Francisque-Michel (II, 3) für einen Collectivnalnen, 
Seirlenstoff des Germanischen Museums zu Nürnberg. 
roth, Zeichnung grün und gelb. (Aus Bamberg.) 
Grund 
der ungefähr so viel besagt, wie Paile. Mir scheint diese Deutung 
zweifelhaft; doch bin ich auch nicht im Stande festzustellen, welcher 
Art der Stoß gewesen ist. Vielleicht bedeutet es nur Gewebe von 
Tyrus. 
1) Wigam. 1760: Scharlznuhen, frittschal, premmih, Zendal, tyrat und tymib 
WVaren ir Waifenröck spech. 
2) Francisque-Michel a. a. O. I, 289.  Vgl. v. Kremer, Culturgeschichte d. 
Orients 11, 292. 
3) Jordains de Blaivies 2227: Tyres et pailes, bouquerans et cendez.  G111 
de Bourgogne p. 63: Tyres et piaus de martre.  Richams li biaus 1647: A uns 
tyres, pailes, cendaus.  Li biaus desconneus 4682: Tires, pales et siglatons.
        

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