Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-994665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-997742
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Ciclät. 
bestreitet. Der Cicläit kommt in verschiedenen Farben vor  ist zu- 
weilen mit Gold durchwirkt 2), zuweilen sogar zweifarbig"). Immer 
ist er aus Seide gewebt 1). In Spanien und im Orient wird er gefertigt 
und nach dem Abend- 
         lande importirt  
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Fig. 73. Seidenstoff des Gerunanisuhen {Museums zu renumler"_Pklrt0n'10694: 
Nürnberg. Gelbgrün auf dunkelviolettem Grunde. D3 siglaton ib CBTCiB (T012 
(Dem Sßhreine der h. Elisabeth zu hiurburg  Gujll dg 133191-116 7834; 
entnommen) D'un siglaton fres et novel 
Vert zu crois d'or estincele. 
3) Troj. 32626: Si wären von cicläde Gesniten üzer mäzen fin, Einhalp si 
gäben röten schin _Und anderhalben grüenen glanz.  Apollonius 546: Dm ztnder 
teil ein sigelöt. Ez was als ein röse röt, Und wize plüeinelin Wärn hie und dort 
gesprenget drin. 
4) Troj. 1216: Von liehtei- zielfrt siden Tr cleider stuonden wol geweben Und 
wären liste unde reben Von golde röt gedrungen drin. Vgl. Parton. 5148.  
Virginal 1029, 4: Von side ein kostberlich gewarnt Unde ouch von ziklät erkant, 
_5) Alix. p. 4, 24: Les siglatons dTlspzrgne, les pales dßkunurrie.  Rom. de 
Troie 11585: Un faltre d'un chier ciclaton, Qubrent ovre dui esclzivon.  Troj. 
19502: Er truoe den besten ziclirt, Der ie ze Kriechen wart gesehen.
        

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