Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-994665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-996001
Doppelkapellen. 
n1an kam (lziheif auf den Gedanken, die obere Kapelle mit der unteren 
so in Verbindung zu setzen, dass die in dem oberen Geschoss belind- 
liehe Wlersannnlung den Exequien zuschauen konnte. Man brachte 
illSl) in der Decke der unteren Kapelle, resp. i1n Fussboden der oberen, 
eine Weite Oeftnung an, 
   uinfriedetr: sie mit einer 
 YR l3rustwehr und erreichte 
 N so, dass die Oberkapelle 
7  man   X als Empore der unteren 
   benutzt werden läonnte. 
Mälijxiräizi,  im yllllll; v1 Sein den Sehlosskapellen 
  "lllllfllllilll llllilfilill w Freiburg im der U11- 
    lllillllfrtnllll" l strut, zu Landsberg, zu 
 Ü    Nürnberg, Eger  Fig. 
  s" äapäi 29-33 nach Mitth. XVl 
lllli"ll"'ll' l  1. CLlI). Andere solehd 
  M  , l  l   
I1! E    l  W nnlagen sind bei Qtte 
  Jlv-Vllwllhfbl  (a. a. O. 21) aufgezahlt. 
 {W  WXÄWMIWW "ß f" -M Für gewöhnlich, wenn 
Fig.31. Doppelkapelle zu Eger. Durchschnitt. in der unteren l(apene 
nicht Exequien oder 
Anniversarien begangen Wurden, War die Oeffnung zugedeckt, so 
dass in beiden Räumen gleichzeitig Gottesdienst abgehalten werden 
konnte; denn wenn die Messe, 
Wie Manche behaupteten, al- 
lein im Obergeschoss celebrirt 
ä wurde, die Dienerschaft nur 
 durch jenes Loch in der 
 Decke lnndurchsclnruencl an 
T; dem Gottesdienste Theil 
nahm, so ist mindestens im 
 unteren Geschoss die Chor- 
 nische und der Altar über- 
l Hüssig. Dass aber die Diener- 
 schaft nicht auf den Quasi- 
4_1_ Emporen des Oberstockes 
m'- ihre Plätze hatte, geht scheu 
daraus hervor, dass die obere 
ist. 
an den Kapellen mit völlig ge- 
Kapelle immer viel reicher verziert is" 
Eine Zwischeustellung zwischen
        

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