Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-994665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-995843
Adler- und Eiderdauulen scheinen besonders als Füllung der Kissen 
beliebt gewesen zu sein 1). Merkwürdig contrastirt mit dieser Pracht, 
dass man noch gegen Ende des 12. Jahrhunderts auf einem Unterbett 
von Stroh, entweder einer offenen Schütte Stroh oder einem Strohsack 
schläft. Heinrich von 
Veldecke beschreibt 
j (Eneit p. 48, 31 Hi) 
i das Bett, welches Dido 
 dem Aeneas bereiten 
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  lässt; Während er die 
  kostbaren Üeberzüge 
  undD 1  um -t 
    X: 1  (en sc 1  er , 
   n   ) JGIUGI er aber (p. 
  3th" 41' 49, 18): "Ein kulter 
    von zendätle Lach 
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  Alge  strö". Und, in dem 
     Fiabhau „du (fOrtOlS 
 I. l X-{Ijk d Arras", 172,w11'c1 be- 
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  1.: irangholse costume". 
 l    Arme Leute sind na- 
     türlichfrohnurstroli 
Fig. 24. Leuchter des Germanischen Museums. und gjnigeg grobgg 
Bettzeug zu haben 2); 
gar manche müssen sich begnügen, ein Lager aus Moos sich zu be- 
reiten und ihr Haupt statt auf ein Kissen auf einen harten Stein 
zu legen 3). 
Credenztische, die mit ihrem reichen Aufbau von Silber- und 
1) Parton. 10328: Chiute de dum (Talerion.  Cf. Perceval, Gerberifs Inter- 
pol. (Potvin V, 197): S011 lit ot TiCG covertoir Plus gouce que lalume dbstoir Qui 
muäs est de quinte mue.  Parton. 10334: Li duns en fu tos de flanis.  Blan- 
candin 1562: Dedens est emplis dhuieus C'est -j  oisiaus dont il est mains. 
2) Erec 382: Si geleisten wol ein reine strö    Daz bedaht ein lilach wiz. 
 Rom. de 1a Oharrette 5530: En un lit qu'il molt po prisoit Qlfestroit e111 et 
1a. coute tanve Coverte d'un gros dmp de chanve. 
3) Aiol 3925: Li messages n'0t kiute, neis un cousin, Fors 1a mosse del bois, 
qu'il estendi, Et a saisi -j- gTes da. son cief mist.
        

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