Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der liturgischen Gewänder des Mittelalters oder Entstehung und Entwicklung der kirchlichen Ornate und Paramente in Rücksicht auf Stoff, Gewebe, Farbe, Zeichnung, Schnitt und rituelle Bedeutung nachgewiesen und durch zahlreiche Abbildungen erläutert
Person:
Bock, Franz Müller, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-932
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1435
die 
Anfertigung 
der 
Stoje 
und 
Gewänder 
in 
Hände 
gebracht, 
die 
vielfach 
anderen 
Gedanken 
und 
Vorstellungen 
Qeführt 
wurden, 
als 
der 
kirchliche 
Glaube 
eingibt. 
Der 
Einßuss, 
den 
05m 
dem 
Christen- 
thum 
abgewendete 
und 
mit 
besonderem 
Wohlgefallen 
auf 
den 
Kunst- 
gebilden 
der 
vorckv-zlstlichen 
Zeit 
ruhende 
Anschauungsweise 
seit 
dem 
16'. Jahrhundert 
und 
tlzeilweise 
noch früher 
auf die 
Richtung 
und Ent- 
wickelung 
der 
Kunst 
im Jlllgemezlnen 
hatte, 
hat 
sich 
auch 
auf dem 
biete, 
welches 
man 
die 
kirchliche 
Plaramentik 
2M 
nennen 
angeflzkngen 
hat, 
geltend 
gewzaclzt 
und 
eine 
Fabrication 
hervorgerufen, 
welche 
mit 
dem 
allmäligen 
Verfall 
der 
übrigen 
Kilnste 
gleichen 
Schritt 
haltend 
imwwr 
wwhr 
wie 
UOTL 
der 
Bedeutsamkeit, 
auch 
120W, 
der 
Schönheit 
der 
mittelalterlichen 
Fabricate 
die 
Cultuszwecke 
der 
Kirche 
sich 
engfernte 
und selbst 
den 
klarsten 
Vorschriften 
der 
Kirche 
Beziehung 
auf lllaterial, 
Farbe, 
Form 
nicht 
nzehr 
Rechnung 
117'119 7 
SO 
dass 
eine 
vorschrgftsvnässige 
A usstattung 
der 
kirchlichen 
Rüstkanznzervz 
wegen 
Mangels 
der 
rechten 
Fabricate 
TJOVL 
da 
cm 
genug 
Oft 
sehr schluer 
UJGT. 
Wie 
daher 
Jene, 
denen 
mit 
einer 
wahren 
Restauration 
der 
christlichen 
Kunst 
nach, 
langer 
Veriwung 
Ernst 
{Sts 
Wäedergewin- 
nüng 
der 
rechten 
Orientimng 
auf 
die 
Jahrhunderte 
zurückweisen, 
in 
denen 
dvke 
kirchlichen 
Kunsttraditionen 
noch 
vollem 
Leben 
und 
getrübt 
bestanden 
und 
die 
Aufgaben 
der 
christlichen 
Kunst 
in 
christ- 
Hoher 
Anschauungsweise, 
also 
nach 
ihrem 
eigentlichsten, 
innersten 
867i 
aufßfasst 
und 
ausgeführt 
wurden, 
SO 
9711688 
68 
auch 
dem 
auf 
büßte 
der 
kirchlichen 
geschehen. 
Paramentik 
Die Erkenntniss 
des Uebels, 
welche 
in 
Folge 
gründlicherer 
Studien , 
noch 
mehr 
aber 
in 
ßblge 
des 
wiedererwaeltten tieferen religiösen Sinnes, auf andern Gebieten der 
Kunst bereits eingetreten ist und die Einschlagung besserer m96 her- 
beigeführt hat, wird auch auf dem Gebiete, wovon hier die Rede ist, 
die Heilung mit sieh führen. Dem Wrfasser des besprochenen Werkes 
wird das Verdiemt nicht bestritten werden können, einen sehr werth- 
17955611 Beitrag geliefert zu haben, dass ein für den erhabenen und ge-
        

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