Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1204524
Alphabetisches 
Yerzeich 
niss. 
4-95 
phin beim Schwanz haltend und so im Laufe sich umlalickend; auf beiden 
Seiten wiederholt. Am Körper: Ghiron,  als vollständiger Mann im 
Mantel mit angesetztem Pferdekörper gebildet und einen Baumzweig mit auf- 
gehängten Hasen auf der Schulter tragend, halt auf seiner Rechten den in einen 
Mantel eingewickelten kleinen Achilles, A-t-ILElTS   Menelaos, ZVIENEliOS. 
gerüstet mit Panzer, Beinschienen und dem über das Gesicht gezogenen Helm, 
zückt das Schwert gegen Helene, HELENE, die sich umwendend um Gnade 
bittet. Darüber (DAEWAIOAS EFOIIÄSEAÄ 
21) In der Mündung schöne Palmetten, auf den Henkeln je ein nackter 
bekränzter Jüngling, mit einer Binde um den Schenkel, einem Kranze um die 
Schultern und mit Kränzen und Zweigen in den Händen. Am Halse: eine nackte 
Frau mit einer Mütze, geschmückt mit Halskette und Armband, und auf einem 
Kissen sitzend, bindet sich den Schuh an den linken Fuss.  Eine Frau in 
gleicher Handlung, aber halb stehend; vor ihr ist der Flötenbeutel, hinter ihr 
ein Gewand aufgehängt. Am Körper: eine langbekleidete Bacchantin, eine 
Schlange in der Linken haltend, lasst einen bärtigen Satyr beim Kopf, der wie 
bittend vor ihr knieet; darüber CDAATIJAIOSEFOIEI. R. Eine Bacchantin mit 
thyrsusartigein Zweige von einem ithypliallischen Satyr umfasst. 
Die Verbindung rother und schwarzer Figuren finden wir 
22) auf einer Trinkschale der (lampanatschen Sammlung. Aussen zwi- 
schen je zwei grossen Augen A. ein Becken auf hohem Fnsse, darüber die ln- 
schrift FANGJAIOSEHOIEiTEZXT gravirt; B. der Minotauros mit erhobenen Hän- 
den, roth auf schwarzem Grunde; innen ein Krieger mit Schild, Speer und Helm, 
schwarz auf rothem Grunde. 
Endlich bleiben noch die Gefässe mit schwarzen Figuren zu betrachten 
übrig. Es sind: 
23) Eine Hydria aus Vulci von sehr sorgfältiger Ausführung, früher bei 
Durand (n. 91), später bei W. Hope, jetzt im britischen Museum (n. 4147 f): Der 
bärtige Dionysos mit Kantharos und Elaheuzweig zwischen zwei Satyrn und 
zwei Bacchantinnen. Einer der ersteren spielt die Flöte, der andere die Leier. 
Von den Frauen trägt eine ein Reh auf den Schultern, die andere hat die Kro- 
talen. Die Inschrift darüber lautet FANBAIOS JWEPOIESEN.  In- dem obern 
Bilde ist ein Viergespann, ein Reiter und ein Gymnasiarch dargestellt; unter 
dem Hauptbilde ein Löwe und ein Eber. 
24) Eine Hydria gleicher Herkunft, oder specieller aus 'l'oscanella und 
von gleich sorgfältiger Ausführung, einst bei Beugnot (n. 37), jetzt im Besitz 
des Herzogs von Luynes: Herakles und Iolaos auf einer Quadriga. begleitet 
von Athene, Apollound Hermes, welche neben und vor den Pferden schreiten, 
darüber die Inschrift wie N. 23. In dem obern Bilde Herakles unter einem 
Baume mit dem Löwen ringend, zwischen Athene und Iolaos, welche zur Seite 
sitzen. 
25) Trinkschale aus Vulci, im _Museum Gregorianum (II, t. 66, 4). Zwi- 
schen je zwei grossen Augen: A. Herakles, die fliehende Amazone mit dem 
Schwerte ereilend. B. Viergespann, von vorn gesehen; darüber die Inschrift 
wie N. 1 (die Eris gehört zu der Schale IV, 3 der Tafel): Panofka T'ai 1, 5. 
26) 'I'rinkschale bei Gampana (Ser. IV, n. S7): Zwischen je zwei grossen
        

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