Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1204505
Verzeichniss. 
Alphabetisches 
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corrupt, und Aioorziizcpiog nach Panofkas Meinung (S. 235) rechtfertigt die von 
diesem vorgeschlagene Deutung als "Sinnverfinsterer" nur insofern, als uns dieser 
Name über den Sinn der Inschrift nicht aufklärt. Das Ende desselben USE- 
NON deutet Welker c-ig; wiv oliv (Rhein. Mus. I, S.  
7) Aus Vulci, einst bei Ganino (Mus. etr. n. 1116): Aussen zehn nackte 
Figuren mit Arnphoren und Trinkhörnern; innen ein nackter (Iüngling auf einem 
Schlauche reitend. Die Inschrift, wie N. 1, um den Fuss herum. 
8) Bei Campana (Ser. IV, n. 642): A. zwei bartige Bogenschützen, jeder 
ein Pferd führend, und sich umblickend, wo neben den Pferden zwei unhärtige 
Krieger, vielleicht Amazonen, mit lebhaft erhobener Rechten laufen; B. zwei 
Gruppen einer Figur zu Pferde und einer zu Fuss im Beginne des Kampfes 
(wie es scheint, Amazonen und Griechen), und Reste von den Figuren eines 
Bogenschützen und eines Kriegers. Innen eine nackte Frau, die ein Kissen auf 
ein Bett legt. Von der Inschrift am Fusse ist nur   OSEPOIEESN erhalten, 
doch lässt die Form der Vase und der Styl der Zeichnung keinen Zweifel über 
die Ergänzung. 
9) Ebenda (n. 665), ohne Grund als Odysseus und Diomedes mit den 
Bossen des Rhesos bezeichnet, während ein wenig charakterisirter Amazonen- 
kampf, auf beide Aussenseiten vertheilt, dargestellt scheint. Innen ein Jüng- 
ling mit einem Htabe und einem Schlauche auf der Schulter und ein bärtiger 
Mann mit Stab und Trinkschale. Die Inschrift am Fusse lautet FANIDAJNIOS 
(so) EPOEGSEAT. 
10) Einst bei Ganino, jetzt im Louvre; zwischen je zwei grossen Augen: 
A. ein junger nackter Krieger, der einen zur Erde gefallenen Speer aufhebt; 
EPIKTETOS; B. ein Bogenschütz, der einen Pfeil aus seinem Köcher nimmt; 
EFPAIIJSEN; innen ein Mann, der in eine Oenochoe ein Bedürfniss ver- 
richtet; IDLTIIAGDIOS EFOIESEJV: [Dubois Vases de Canino n. 174, wo nach 
de Witte aus Versehen Haizöngog gedruckt ist]. 
11) Aus Vulci, im berliner Museum (n. 1607);  Gegenüber einem lang- 
bekleideten Flötenspieler, der den Beutel am Arm trägt und die Doppelflöte 
mit den Phorbeia am Munde befestigt hat, erscheint ein nackter Athlet, der im 
Springen einen Stab schwingt. Es folgt ein zweiter Flötenspieler, dem gegen- 7 
über ein anderer Athlet mit dem Diskus in der erhobenen Linken steht; ein 
dritter, von ihm abgewendet, ist beschäftigt, sich den (lestus anzulegen. Zu 
beiden Seiten der mittleren Figur EFlK-TIFFOS; B. ein Jüngling mit enger 
Jacke, Schurz und langen Stiefeln, beschäftigt, zwei Pferde zu zügeln; darüber 
EzIPAIIJSEÄl und KALOS. Innen ein bärtiger Silen mit einem halbleeren 
Schlauche in der Linken und im Vorschreiten sich umblickend; der Name PA- 
JWACDIOS vor und hinter der Figur wiederholt: Gerhard Aus. Vas. IV, 272. 
12) Eine im Bull. d. Inst. 184-2, p. 167 flüchtig erwähnte Schale; aussen 
zwischen je zwei Augen: A. ein Ziegenbock und B. ein böotischer Schild. Die 
Inschrift am Fusse scheint nach der mir vorliegenden flüchtigen Zeichnung die 
gewöhnliche, wie auf N. 1. 
13) Aus Vulci, im Museum Gregorianum (TI, t. 69, 4): Aussen je zwischen 
zwei grossen Augen: A. ein nackter Jüngling, im Springen einen Stab schwingend; 
B. ein nackter Jüngling, sich laückentl, nur halb erhalten. Innen ein Jüngling
        

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