Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1204444
Alphabetisches 
Verzeichniss. 
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Flügelgestalt in schnellem Laufe, auf loeiden Seiten wiederholt; ebenso wieder- 
holt am Körper ein Jüngling auf Islijajaalektryon zwischen zwei Sirenen. Weiter 
unten durch Epheustreifen getrennt ein bacchischer Tanz, neun Satyrn und acht 
Bacchantinnen. Darunter Wellenverzierung. 
23) Im britischen Museum (n. 5623): auf jedem Henkel ein tanzender Satyr; 
unter einem die Inschrift: NIKOSQENEES EFOIESEN. Das Hauptbild zeigt 
sieben Satyrn (einen darunter ithyphallisch) und ebenso viele Bacchantinnen in 
lebhaftem 'l'anze. Ausserdem finden wir (ob am Halse?) zweimal wiederholt 
zwei Sphinxe einander gegenüber und zwischen ihnen einen Hahn. 
24) Bei Campana (n. G4): in der Mündung und am Halse Mäander und 
Arabesken; auf jedem der Henkel vier Schwäne. Auf dem Körper ein Hirsch, 
erschreckt, zwischen zwei Panthern; darüber die Inschrift; auf der andern Seite 
ohne dieselbe. Darunter zwei Streifen Ornamente. 
25) Aus Gaere, bei Calabresi: auf jedem der llenkel ein bärtiger Satyr; 
am l-Ialse Arabesken; auf dem Körper verschiedene Arabeskenstreifen; auf einem 
derselben, den Bogenlinien der Verzierung folgend, die Inschrift. 
26) Bei Campana (n. 51); von derselben Form, aber darin von den früheren 
abweichend, dass der ganze Körper der Vase schwarz ist; auf jedem der Henkel 
ein Dreifuss von weisser Farbe und am llalse eine ebenfalls weisse nackte Frau, 
an einer Blume riechend, während sie mit der Linken einem ihr entgegen- 
kommenden Hunde schmeichelt; auf der Rückseite ähnlich wiederholt. Der 
Contour des Haares. ein Kranz in demselben und die Blume sind von violetter 
Farbe. ebenso wie die inschriit, die sich auf der einen Seite an der obern Bie- 
gung des Körpers findet. 
27) Von der gewöhnlichen Form ist eine Arnphora der Blacas'schen Samm- 
lung aus Agrigent; am Halse: ein Bingerpaar zwischen zwei bärtigen Alten im 715 
Vlantel mit Stab;  ein Farlstkämjaferpaar ebenso. Am Körper: ein Faust- 
kämpferpaar ohne Begleitung; zwischen ihnen die Inschrift;  ein Ringerpaar:  
Panofka Mus. Blacas pl. 2.  
28) Eine niedliche kleine Amphora mit Hähnen und Panthern in der Samm- 
lung Palagi in Turin erwähnt WVelcker: Rhein. Mus. N. F. Vl, S. 396. 
Unter den Gefässen von anderer Form nennen wir zuerst: 
29) ein grosses Miscbgefäss im laritischen Museum (n. 560). Das Haupt- 
bild ist eine Gigantomachie: Zeus mit langem Chiton und gestreiftem Peplos 
bekleidet schwingt den Blitz gegen Porphyrion. Neben Zeus erscheint voll- 
ständig gerüstet Athene, hinter ihr ein heransprengendes Viergespann, von 
Iolaos in langem vreissen Chiton, mit dem Schilde auf dem Bücken gelenkt. 
Auf ihm steht flerakles, als solcher nur durch das Löwenfell kenntlich, während 
er ausserdem mit Schild und Beinschienen und dem in der Rechten geschwungenen 
Speer bewaffnet" ist. Neben den Bossen läuft eine männliche Gestalt in kurzem 
Chiton und Stiefeln, mit Flügeln an den Schultern (oh ein Windgott?), hinter 
dem Wagen schreitet Hermes, der rückwärts blickt nach einem unbärtigen 
Manne, mit Diadem, langem Ghiton und Peplos, und einem nackten Jünglinge. 
Auf der andern Seite, hinter Porphyrion, flieht eine Quadriga, von dem Wagen- 
lenker in langem Chiton und einem Krieger, etwa Enkelados, bestiegen, welcher 
letztere sich zurückwendet, um seinen Speer gegen Zeus zu schleudern. Gaia,
        

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