Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1204413
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Die 
Vasemnaler 
Gestalt in schnellem Schritte, das eine Mal nach rechts gewendet und sich un- 
blickend, das andere Mal nach links und gerade aus blickend; auf dem Körper 
der Vase a.) Herakles mit dem Löwen ringend; das Gewand im Felde aufge- 
hängf;  ebenso; b) ein Streifen von breiten Blättern; c) ein Streifen mit Thier- 
figuren: ein Stier, über dem die Inschrift, wie in N. l, zwischen zwei Löwen, 
dann eine Sirene (Vogel mit Frauenkopf) zwischen zwei Panthern, endlich ein 
Hirsch von einem Panther angegriffen. 
3) Bei Campana (ib. n. 56) in der Mündung ein Mäander; auf jedem der 
710 Henkel ein Dreifuss; um den Hals herum wie unter einer durch eine Rebe ge- 
bildeten Laube, ein bärtiger Satyr hinter dem lyärtigen Dionysos her laufend, 
der ein Trinkhorn hält; diesem gegenüber ein Satyr und eine Bacchantin; auf 
dem Körper a) Herakles  unbärtig, auf den Löwen losgehend; hinter ihm 
aufgehängt Keule, Köcher und Ghlarnys; R. Herakles, das Schwert an der Seite, 
mit dem Löwen ringend; ihm gegenüber lolaos, unbärtig, mit Chlamys und 
Keule; die Inschrift, wie in N. 1, zwischen den Füssen; b) Arabesken; r) be- 
kleideter bärtiger Mann auf einem würfelartigen Sitze; ihm gegenüber eine ge- 
flügelte Frau, auf einem Klappstuhl sitzend; zu jeder Seite ein Jüngling zu 
Boss. R. Löwe und Panther zweimal wiederholt. 
4-) Ebendaselbst (n. 57): in der Mündung, an den Henkeln und dem Halse 
nur Ornamente; am Körper u) Herakles, bärtig und nackt mit dem Schwert aut 
den springenden Löwen losgehend; hinter ihm sind die Schwertscheide und 
das Gewand aufgehängt; zur Seite ein Mann mit langem Gewande und ein an- 
derer mit der Chlamys.  Ein bärtiger Mann mit weissem Haar neben einem 
weissbekleideten Wagenlenker auf einem Viergespann, zur Seite je eine männ- 
liche Figur, und vor den Pferden die Inschrift; b) Arabesken; r) ein nackter 
unbärtiger Mann (Herakles?) mit der Keule, rückwärts blickend, wo eine eben- 
falls nach rückwärts blickende Sphinx sich findet; vor ihm ein bärtiger beklei- 
deter Mann mit Knotenstock auf würfelartigem Sitze, dem ein mit der Chlamys 
bekleideter und mit einem Speer bewaffneter Mann entgegeneilt. Hinter ihm 
zwei Sphinxelund sodann die Gruppe der beiden letzten Figuren wiederholt. 
5) Ebendaselbst (n. 59): in der Mündung Arabesken; auf den Henkeln: 
1) eine nackte Frau, die Kniee etwas eingebogen, die Hände wie zum Gebet 
erhoben; 2) eine ähnliche Frau; doch ist ihr Oberkörper rückwärts gewendet 
und sie blickt nach oben. Am Halse: Herakles, bärtig und nackt, mit der 
Keule, in schnellem Laufe; hinter ihm ein wegfliegender Vogel; der Köcher, der 
Bogen und zwei Pfeile und die Kleidung sind im Felde aufgehängt; ß. Der 
Löwe in drohender Haltung. Auf dem Körper u) Herakles, die Chlamys über 
dem linken Arm, greift mit der Keule den Löwen an; hinter ihm lolaos  mit 
der Keule; auf der andern Seite ein Speerträger, im Weggehen umblickend. 
711 Unter den Figuren die Inschrift. 13-. Herakles  nochmals, mit der Keule den 
Löwen angreifend, unter dem eine zerbrochene Amphora liegt; zwei Männer 
mit Speeren, im Mantel und in der Chlamys stehen zur Seite. b) Ein Epheu- 
kranz und c) ein breiter Arabeskenstreif. 
6) Aus Gaere, bei Calabresi in Rom: In der Mündung Arabesken; auf 
jedem der Henkel ein bärtiger tanzender Satyr; am Halse eine langbekleidete 
weibliche Flügelgestalt, in schnellem Schritte sich umblickend, auf beiden Seiten
        

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