Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1204366
Alphabetisches Verzeichniss. 
479 
Flöten an seinem Arme hängt. Dabei XAÄTPVILION EFOIESEN; so de Witte 
p. 401, während in der Arch. Zeit. 1846, S. 206 Kaxgiihog gedruckt ist.  
Von den Vasen mit rothen Figuren nenne ich zuerst: 2) einen kleinen Teller 
auf einem Fusse, einst in Ganino's Besitz, dann bei Raoul-Rochette (p. 35): ein 
Bogenschütz mit Anaxyriden bekleidet. Inschrift wie oben: [Dubois Vases de 
Canino n. 79]. 
Alle übrigen Vasen sind Trinkschalen: 3) in Berlin (N. 1768); innen 
ein vorgebückter Silen, einen Kantharos auf seinem Nacken balancirend; XA- 
XPVLION EPOlE(o)E'.  4) Einst bei Durand (n. 352), jetzt im britischen 
Museum (n. 815i): innen eine vollständig gerüstete Amazone, mit der Pelta am 
Arm; lnschrift wie N. 1, aber rückläufig und das N im Namen fälschlich als 
S restaurirt. Aussen: A. Dionysos zwischen einem Satyr und einer Maenade; 
B. Ariadne begleitet von einer Flötenspielerin und einem Bacchanten.  5) Eben- 
falls im britischen Museum (n. 827): A. Theseus,  auf seinem Vier- 
gespanne, trägt die geraubte Antiope, ANTIOFZCIA, in seinem Arm. Dem 
Wagen folgen schwer gerüstet Peirithoos und Phorbas, PEPlO(o)0.S' und (DOP- 
BAS  B. "Tyndareus" auf seinen Stab gelehnt und ihm gegenüber "Leda" 
mit einer Blume; zu jeder Seite einer der "Dioskuren" zu Pferde gegen die 
Mittelgruppe gewendet; hinter dem zur Rechten XAgYpVlfON; das Wort 703 
EITÜIJÄSJLN stand wahrscheinlich über den restaurirten Köpfen der Mittelgruppe. 
Innen ein leierspielender Jüngling vor einer Frau mit einer Blume; vor seinem 
Kopfe XAIPESY: Mus. etr. de Canino n. 560 (zusammengefunden mit n. 561, 
einer Vase des Epiktetos); de Witte Gat. etr. n. 115.  6) Einst in" der Ca- 
nindschen Sammlungt A. Orestes im Begriff den von Klytaemnestra verthei- 
digten Aegisthos zu morden; Pylades und Elektra muntern ihn zur That auf. 
B. Kampf zweier Hopliten im Beisein von zwei Jünglingen, deren einer einen 
Hasen, der andere einen kleinen Eber hält. Drei andere Krieger sind bei dem 
Karnpfe gegenwärtig; LEAFPOS xaLOS zweimal wiederholt. Innen ein Satyr 
mit Schlauch und Trinkhorn; rings herum die Inschrift wie N. 1: Mus. etr. de 
Canino n. 1186. 
 Mit dem Namen des Euphronios verbunden findet sich der des Kachrylion 
endlich auf 7) einer Schale in München (N. 337): "A. Herakles, HEPAzVES, 
grösser als die übrigen, die Löwenhaut über den Chiton geknüpft, in der vor- 
gestreckten Linken Bogen und Pfeile, in der Rechten die Keule schwingend, 
schreitet gegen den dreileibigen Geryoneus, yegvoNES  vor. Dieser ist drei- 
fach mit Helm, Harnisch, Beinschienen und Schild bewaffnet; der eine Leib ist, 
von einem Pfeil inls Auge getroffen, schlaff zurückgesunken, die beiden anderen 
stehen mit geschwungener Lanze und vorgehaltenem Schilde straff dem Hera- 
kles entgegen. "Zwischen den Kämpfenden liegt der Hund Orthros mit zwei 
Köpfen und einem Schlangenschweif durch einen Pfeil in den Leib getödtet auf 
dem Rücken. Hinter Geryoneus eilt eine Frau mit der Kopfbinde im langen 
Haar, im langen Chiton mit übergeworfenem Mantel herbei; sie streckt die 
Linke aus und legt die Rechte klagend an die Stirn; vor ihr 1-IE,-1yP0S  
Hinter Herakles schreitet Athene, AOEvata, im Helm und übergeschlagenen 
Chiton, mit vorgehaltenem Schild, in der Rechten die Lanze, herbei und sieht 
sich nach dem bärtigen Iolaos, LOLEOS, um, der mit Helm, Harnisch, Schild
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.