Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1204345
Verzeichniss. 
Alphabetisches 
477 
(Ser. IV, n. 119): A. Drei Gruppen von bärtigen Männern mit Stäben und Knaben, 
alle in Mänteln. Der eine bärtige hält eine Börse empor; der eine Knabe trägt 
einen Hasen. B. Aehnliche Composition; zwei der Alten bieten jeder einem 
Knaben einen Hasen an; einer von diesen trägt einen Ball. Innen: ein stehender 
bärtiger Mann bietet einem sitzenden, die Leier spielenden Jünglinge einen 
Blüthenzweig dar. Im Namen des Hieron R für P. 
15) Eine Schale des Hieron mit ärweaev Wird citirt Mus. etr. de Canino 
p. 10, n. 1988.  16) Bei Corneto (Tarquinii) ist in den Fossatfschen Ausgrabungen 
ein jetzt im Besitz des Herzog's von Luynes befindlicher Henkel einer Schale 
mit der Inschrift HIEPONI EFOIESEN gefunden worden. Die Bilder scheinen 
nach den wenigen erhaltenen Fragmenten ein Bacchanal dargestellt zu haben: 
B. Rochette Lettre p. 417; de Witte p. 477.  17) Auch in der Sabina hat sich 
eine Schale des Hieron mit der gewöhnlichen Inschrift gefunden: Bull. 1837, 
p. 71; endlich 18) auch bei Ghiusi (mit R statt P): Bull. 1830, p. 244-. 
Hilinos. 
Attisches Alabastron mit rothen Figuren,- früher in Creuzer's Besitz, jetzt in 
Karlsruhe: ein nackter Jüngling, der aus einem Lekythion Oel in seine Linke, 700 
um sich zu salben, giesst; vor ihm ein Sessel mit seinen Kleidern, hinter ihm 
HILINOS EPOIESEN; auf der entgegengesetzten Seite, durch elegante Pal- 
metten von der ersten Figur getrennt, eine Krotalistria, mit einem Fell über dem 
langen Chiton bekleidet und im Vorschreiten sich umblickend; hinter ihr ÜEIAJrZ 
EAPAÜEEN; beide Inschriften gravirt: Grenzer altathen. Gefäss. 1832; Pa- 
nofka Vasenbildner T. III, 9 u. 10. 
[Hippaichmos 
Vulcentische Amphora, einst im Besitz (Janinols (Mus. etr. de Ganino n. 1005), 
jetzt im britischen Museum (n. 790), mit Darstellungen in rothen Figuren: 
A. Der bärtige Dionysos, AIONITSON, zwischen einer Bacchantin EPOGJVVKE) 
und einem bärtigen Satyr, BPIAXOS  R. Ein gewaffneter Krieger neben 
seinem Bosse, und vor ihm ein Bogenschütz oder eine Amazone; hinter und 
über der ersten Figur I-AIIFFAIXYMOS, vor der zweiten SEPAPVEÜ Einen 
Künstlernamen glaubte zuerst B. Rochette (p. 4-8) zu erkennen, indem er die 
zweite Inschrift als aus EAPAIDSE corrumpirt deutete. Aber schon die Stellung 
der Namen, wie sie in dem englischen Catalog angegeben ist, scheint gegen 
diese Angabe zu sprechen; ausserdem aber ist Hippaechmos offenbar der Name 
der dargestellten Figur, ähnlich wie Plexippos auf der Schale des Euergides] 
Hischylos. 
Verfertiger von Trinkschalen, die meist von anderen Malern mit Figuren ver- 
sehen sind; und zwar finden sich schwarze Figuren 1) auf einer Schale im 
Besitz M. Leake's; aussen Herakles im Kampfe mit dem nemeischen Löwen, 
zwischen zwei ansprengenden Hirschen, auf beiden Seiten wiederholt, darunter 
einer Seite HISXVAOS IzFOESlfN (so nach de Witte p. 4-79), anderer Seits 
SAKONIJES ETPAQSEN: Arch. Zeit. 1846,  206.  2) In Berlin (N. 174-0); 
innen ein bärtiger Mann mit weibischem Kopfputz, Ghlamys und Flügelstiefeln, 
der in der ausgestreckten Linken einen Skyphos hält, rings herum  .SXV 
..OSEI"OIE... 
Mit rothen Figuren: 3) aus der Candelorfschen Sammlung in München
        

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