Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1204309
Verzeichniss. 
Alphabetisches 
473 
strengem Style; um sie herum: I-IEPMAIOS EPOIESEN: Bull. d. Inst. 18412, 
p. 167; Elite ceram. III, pl. 73. 
Hermogenes. 
Verfertiger von Trinkschalen mit kleinen schwarzen Figuren, oder auch ganz 
ohne dieselben, nur mit einer Palmette oder ähnlichem Blattwerk am Henkel. 
Zur letztern Klasse gehören 1) in Berlin n. 683; aussen IIEPZIIOFENES: EP- 
OIESEN auf beiden Seiten wiederholt.  2) früher bei Dnrand (n. 1000), jetzt 
im britischen Museum (n. 685).  3) früher bei Durand (n. 1001).  4-) bei 
Feoli in Rom (n. 161); nach der Skizze in der Mon. d. Inst. 1, t. 27, 416 mehr 
der Form des Skyphos sich annähernd.  5) in München (n. 29).  6) in der 
Campanafschen Sammlung: die lnschriften überall dieselben.  
Mit einem Frauenkopfe in Contourzeichnung, unter welchem die Inschrift 
steht, finden sich 7) und 8) in München N. 28 und 30.  9) im Louvre: [Du- 
bois, Vases de Canino n. 253]. 4- 10) bei Lord Northampton: de Witte p. 474-. 
Auf 7-10 lauten die Inschriften I-IEPMOAENES EFOIESENEÄIE; das letzte 
Wort fehlt nur auf einer Seite von N. 10 (vielleicht identisch mit der vulcenti- 694 
sehen: Bull. d. lnst. 1839, p. 23; vgl. p. 71). 
Wiederum unter einander verwandt sind die drei folgenden: 11) bei Gol. 
Leake; Quadriga mit Wagenlenker, der Krieger dahinter: Arch. Zeit. 1846, 
S. 206.  12) bei Lord Northampton: Quadriga, der ein schwerbewalfneter 
Krieger folgt; ebd. S. 341.  13) in München N. 1083; Quadriga, gelenkt von 
einem bärtigen Manne mit Hut und langem Chiton, den Schild auf dem Rücken, 
Zügel und Gerte in den Händen. Hinter ihm geht ein schwerbewaffneter Krieger. 
Die Darstellungen wiederholen sich auf beiden Seiten, wie die Inschriften mit 
EZIIE, die nur auf N. 13 etwas tfragmentirt sind.  14-) früher in der Caninol- 
schen Sammlung. Aussen je zwei Löwen; darunter I-I.   AENESEPOIESEN 
und    1110-      POIE.   Innen zwei Läufer, Lyson, LVSON und Phoenix, 
(DOINIXS  im Felde HOÄOI AOE, von Lenonnant erklärt 'O6oi 'Aä1jvyat, 
im C. l. 8191: 690g 'Af)ryvaiccg mit Bezug auf die Meta im panathenäischen 
Stadium: de Witte Cat. etr. n. 159.  Der Fundort wird nur bei 10-12 nicht 
angegeben; alle übrigen stammen aus Vulci. 
Hermonax. 
Stamnos (Olla) der Campanzfschen Sammlung (Ser. XI, n. 46), mit rothen Fi- 
guren: Festzug, voran schreiten ein Jüngling und ein bärtiger Mann mit Stab 
und Trinkgefäss, die sich nach einer Flötenspiclerin umsehen; es folgt eiligen 
Schrittes ein Mann mit langem Stabe, der sich nach einem Jünglinge im Mantel 
umblickt; über dem Arm der vorletzten Figur HERWIONAE EFOIESEN (viel- 
mehr I-IERJVIONA-IFS EARAQSEN); R. Ein Jüngling mit Chlamys und Stab 
zwischen zwei bärtigen Männern, alle in lebhafter Bewegung. 
Hieron. 
Die Vasen des Hieron sind mit rothen Figuren von strenger und sorgfältiger 
Zeichnung geschmückt. Es sind Trinkschalen mit Ausnahme von N. 8 und 
vielleicht N. 3. Die Inschrift, gewöhnlich HIEPON EFOIESEN, findet sich 
steis auf einem der Henkel, nur einmal (N. 3) auf dem Fusse.  1) aus Vulci, 
jetzt in Berlin (N. 1758): A. Neben einem Altar erblicken wir ein Idol des bär- 
tigen Dionysos, gebildet aus einem Säulenschaft, dem ein Doppelgewand u1n-
        

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