Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1204201
Verzeichniss. 
Alphabetisches 
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scheinlich ein schuppiger Fischkörper gehört, der hinter der letzten Figur sicht- 
bar ist, nämlich IEIEQUJISTOS (r) mit der Zange, quer auf einem Maulthier 
reitend.  Der vierte Streifen enthält wieder zwei Darstellungen: A. Unter der 
Eberjagd, den Leichenspielen und dem Anfang der Hochzeit des Peleus: Achilles 679 
und Troilos. Am Ende unter dem Hause der Thetis die Mauern von TPOJQ, 
zwischen den Zinnen sind runde Steine aufgeschichtet. Aus dem halbgeöffneten 
Thore treten schwerbewaffnet EEKTOP (r) und FOLITES (r) hervor. Vor 
der Stadt sitzt auf einem durch das Wort QAKOS bezeichneten, aber nicht 
Wirklich gemalten Sitze, FPIAÄIOS mit einem lange Stabe. Ihm eilt ANTENOP 
entgegen, so wie eine Frau, wahrscheinlich Polyxena  .EN.   deren Wasser- 
gefäss EVÄPIA (r) unter den zwei Rossen liegt, mit denen TPOILOS heran- 
sprengt. Von dem eilig; nachfolgenden Achilles ist nur ein Bein, die Schwert- 
scheide und ein Stück der Lanze erhalten. AGENA hinter ihm ist nur mit 
langem Ghiton und Mantel bekleidet, aber ohne Waffen. Es folgt Hermes, 
EEPME., in gewöhnlicher Tracht mit dem Caduceus und OETIS  sodann 
auf einer Stufe stehend POAIA  ebenfalls nach der Seite des Kampfes 
blickend, aber mit den Füssen gegen ein dorisches, durch drei Säulen zwischen 
zwei Anten gebildetes Brunnenhaus, KPENE, gewendet. Unter einem Thier- 
kopf in demselben steht ein Wassergefäss; ein anderes setzt ein nackter Jüng- 
ling, hinter dem TPOON (r) geschrieben ist, unter einen zweiten Kopf. End- 
lich folgt noch AFOLON, bärtig und mit Chlamys bekleidet, die Linke wie er- 
staunt erhebend. Die Figuren hinter ihm sind nach der andern Seite gewendet, 
und gehören daher, obwohl keine weitere Scheidung sichtbar ist, zur folgenden 
Darstellung. B. Die Rückführung des Hephaestos. Die weibliche Gestalt zu- 
nächst dem Apollo hält in jeder Hand ein kleines Becken, wohl zum Zusammen- 
schlagen; die folgende ist fragmentirt; zu beiden aber, und vielleicht zu einer 
dritten, gehört wohl die Inschrift NYCDAI (o: Alüncpai). Vor ihnen schreiten ithy- 
phallische Silene, SILENOI, zunächst einer mit einer Frau im Arm, ein zweiter 
die Doppelflöte spielend, der dritte einen Schlauch auf dem Rücken tragend. 
Sie folgen dem EEMAISTOS  der mit einer kleinen Peitsche auf einem 
ithyphallischen Maulthiere reitet. Er bewegt sich gegen den Thron des Zeus; 
doch stehen zwischen ihm und demselben noch AIONI-SOS (r) und ACDPOJITE, 
theilweise fragmentirt. IEVS hält das Scepter und vielleicht den Blitz. Hinter 
ihm sitzt auf einem noch höheren Throne EEPA, die Füsse auf einen Schemel 630 
gestellt. Weiter finden wir Athene, AG.   IA, stehend und ohne Waffen, nach 
der Seite des APES blickend, der vollständig gerüstet und etwas nach vorwärts 
gebeugt auf einem niedrigen Würfel sitzt. In lebhaftem Gespräch wendet sich 
gegen Athene AIVFEMIS, der noch zwei andere fragmentirte Gestalten folgen, 
eine langbekleidete, vielleicht Apollo, und eine andere in kurzem Rock, vielleicht 
Hermes.  Der fünfte Streifen ist mit Thierliguren geschmückt: A. Unter Achilles 
und Troilos, zu jeder Seite eines reichen Ornamentes eine Sphinx; an diese 
sich anschliessend rechts ein Löwe, der einen Stier zerfleischt; links ein Panther 
mit einem Hirsch. B. Ornament mit Greifen zur Seite; rechts Löwe und Stier; 
links Löwe und Eber.  Der obere flache Rand der Mündung- [vielmehr der Fuss] 
ist- mit einem iigurenreichen Kampfe der Pygmäen und Kraniche geschmückt. Die 
ersteren sind nicht zwerghaft, sondern klein und schlank gebildet und reiten
        

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