Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1204145
Alphabetisches 
Verzeichniss. 
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fragmentirt. Auf dem Fusse, der übrigens von der Schale getrennt war, liest 
man IIVOON gemalt.  9) eine ähnliche Schale erwähnt de Witte p. 513: 
"Innen eine sitzende Figur, die eine Börse hält. Aussen zehn Epheben, denen 
Hasen angeboten werden. Die Inschrift AOPIS EIIPAIDSEN ist zweimal wieder- 
holt."  10) ebenfalls in der Campansüschen Sammlung: aussen auf jeder Seite 
vier jugendliche Athleten (mit Diskus, Springgewichten, Hacke) und zwei Auf- 
seher mit Stäben; unter jedem Henkel ein Sessel mit darauf gelegtem Gewande. 
Innen ein Jüngling mit llIantel, mit dem am untern Ende gespaltenen Stabe 
der Aufseher in der Palästra; rings herum AolffßS EARAGJSEN XAIREST 
RESTRATOS KALOS   11) Eine Schale mit ganz ähnlichen Figuren 
und derselben Inschrift sah ich im Nachlasse E. Braun's.  Da der grösste 
Theil der Campanatschen Sammlung aus cäretanischen Ausgrabungen stammt, 
so darf ausser Vulci auch Caere als Fundort der Gefässe des Duris betrachtet 
werden. 
[Echekrates  
Die von Panofka: Arch. Zeit. 1850, S. 120 auf einer münchener Schale (N. 11) 
angeblich EXEKPATES KareTEzIESEN gelesene Inschrift wird von Jahn als 
sinnlos bezeichnet] 
[Elkchateis 
Ebenfalls auf einer münchener Schale glaubte Micali M011. ined. p. 255, n. 2 
eine Künstlerinschrift ELKXATEIE   IESEN zu lesen. Da Jahn sie nicht 
erwähnt, so gehört sie gewiss zu derselben Klasse, wie die des Echekrates] 
Epigenes. 
Kantharos aus Vulci mit rothen Figuren von freier und sehr feiner Zeichnung, 
jetzt im Besitz des Herzogs von Luynes: Achilles, AällzhzlliVS, in voller 
Rüstung, steht der Kymothea, KVJWOOEA, gegenüber, welche ihm mit der 
Rechten eine gefüllte Schale reicht, während sie in der Linken die Oenochoe 
hält. Hinter Achilles erscheint Agameinnon, AflßlllflfrlfltlON, bekränzt, in wei- 
tem Mantel und mit Scepter; hinter Kymothea Ukalegon, OYKAAEFON, als 
Leichtbewaffneter, beide nach der Mitte gewendet. R Antilochos, ANTI- 
AOXOS, gekleidet wie Ukalegon, steht dem Nestor, NESSTOP, gegenüber, der 671 
ein langes Untergewand mit Mantel und ein Scepter trägt; und eben so, von 
Antilochos abgewandt, Patroklos, PATPOKAOS, gerüstet Wie AßllilleS, gegen- 
über der OETIS, die in der Rechten eine Oenochoe, in der erhobenen Linken 
eine Schale hält. Zwischen beiden EFIFENES EFOESE: Ann. d. lnst. 1850, 
tav. d'agg. H. I.  
Epiktetos. 
Epiktetos, durch zahlreiche Werke uns bekannt, scheint schon im Alterthume 
sich eines guten Rufes erfreut zu haben: eine seiner Vasen ist in Pantikalaaeon 
gefunden worden (N. 23); eine andere in Capua (N. 5); eine dritte in Caere 
(N. 8); alle übrigen scheinen aus Vulci zu stammen, indem nur bei dreien 
(N. 2, 21, 22) die Herkunft nicht ausdrücklich angegeben wird. Ueberall wird 
er durch das Verbum als Maler bezeichnet, und wo sich sein Name allein findet, 
ist der Styl der sorgfältige, noch einigermassen strenge der rothen Figuren. 
Indessen arbeitete er für verschiedene Fabriken, und in den Fällen, wo dies 
durch die Inschrift bezeugt ist, zeigen sich zuweilen auch Verschiedenheiten
        

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