Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1204130
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Vasenmaler 
gerüsteter Krieger, etwa Telamon, ebenfalls gegen vier Amazonen kämpfend; 
XAIPESTRATOS KALOS: Arch. Zeit. 1846, S. 287. 
Alle noch übrigen Gefässe des Duris sind Trinkschalen: 3) aus Vulci im 
britischen Museum (n. 824-), mit einer Darstellung von fünf Thaten des Tl1e- 
seus: A. Theseus zieht den Sinis zur Fichte; und zückt das Schwert gegen die 
schon mit dem Speer verwundete krommyonische Sau; neben ihr erscheint die 
Nymphe Phaea. B. Ringerkampf mit Kerl-xyon, der im Fallen sich vergeblich 
von den erdrückenden Umarmungen seines Gegners loszumachen strebt; Tl1e- 
seus im Begriff den Skiron häuptlings über den Felsen herabzustürzen. Hinter 
Theseus ist Athene als Zuschauerin sichtbar. Innen der Kampf mit dem Mino- 
tauros, welcher niedersinkend von dem Schwert des Theseus bedroht wird. Hinter 
diesem JORIS ENPAQUEN: Gerhard Auserl. Vas. III, T. 234. Im englischen 
Gatalog ist diese Vase als n. 183 des Mus. etr. de Canino bezeichnet, wonach 
669 also de Wittefs Vermuthung bestätigt wird, dass die von ihm selbst unter N. 1 
und 6 angeführten Beschreibungen sich nur auf eine einzige Vase beziehen.  
41) in der Campanäschen Sammlung: A. Peleus mit Thetis ringend, deren Ver- 
wandlungen durch einen Löwen und eine Schlange angedeutet sind; zu jeder 
Seite zwei erschreckte Frauen. B. Vier erschreckte Frauen, eine davon mit 
einem Delphin in der Hand, fliehen auf ein sitzendes Paar zu, nämlich Poseidon 
durch den Dreizack, und Amphitrite durch einen Delphin charakterisirt. Im 
Felde noch zwei Delphine. Innen: Poseidon, vielfach restaurirt; der Kopf je- 
doch und der Dreizack alt; er hält eine Schale einer Frau hin, welche sie aus 
der Oenochoe füllt. Dahinter AOR     RAQJSEN  5) aus Vulci, früher im 
Besitz Durandts (n. 118), dann Magnoncoufs (n. 23), endlich W. Hope's: aussen 
sieben Männer in obscönen Stellungen um eine Flötenspielerin herumtanzend; 
auf beiden Seiten ziemlich gleichmässig wiederholt. Innen der bärtige Dionysos 
auf einen Flötenspieler gestützt; JORIS EARAQÜSJÄN  6) aus Vulci, jetzt im 
britischen Museum (n. 852): aussen drei Männer zum Trinken gelagert, zu 
denen sich auf der einen Seite ein Knabe, auf der andern zwei als Diener ge- 
sellen. Im Felde eine Reihe von Gefässen verschiedener Form aufgehängt; und 
KALOS. Innen ein laufender Mann mit Trinkschale und Stab, hinter ihm 
AOPIS EPPACTIEN  Mus. etr. de Canino n. 1184.  7) aus Vulci, in der 
Sammlung R. Rochettds: A. Ein Aufseher, der zwei Gruppen von Faustkämpfern 
überwacht. Inschrift wie 5. 13. Aehnliche Scene mit der gleichen Inschrift und 
KALOS. Innen ein Jüngling mit Schnüren in der einen Hand, während er 
die andere gegen einen Altar ausstreckt: [Dubois Vases de Canino n. 214.1].  
8) in der Campaneüschen Sammlung; innen ein Jüngling im Mantel auf einem 
Stuhle sitzend, mit einem Krückstock ein Kaninchen auf dem Schooss haltend; 
im Felde ein Beutel und ein Oelfläschchen; hinter der Figur AoRLSEJlRawSEN 
 vor ihm IAIOFAISKALOS. Um dieses Mittelbild herum finden sich im 
Innern zehn Figurenpaare, bestehend je aus einem bärtigen, in seinen Mantel 
gehüllten und auf seinen Stock gestützten Manne, vor je einem sitzenden, eben- 
falls eingehüllten Jüngling; einer dieser letzteren hält eine Leier, ein anderer 
hat einen Hasen beim Ohr gefasst. Im Felde allerlei Geräth und HOPAIS KA- 
670 LOS. Etwas restaurirt. Aussen finden sich auf jeder Seite drei ähnliche Paare, 
bei denen ebenfalls ein Hase zweimal wiederkehrt. Einige Inschriften sind
        

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