Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1204073
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Vasenmaler. 
EPOIEAONAONASEA als änots (ärmiet?) "Awv ö Naoäa, Welche Panofka in 
der Arch. Zeit. 1849, p. 79 verschlägt, ist zu gewagt, als dass sie auf Billigung 
Anspruch machen könnte. 
Archikles. 
Verfertiger von Trinkschalen mit schwarzen Figuren. Die bedeutendste 1) aus 
Vulci mit zahlreichen Inschriften trägt zugleich den Namen des Glaukytes, w. m. s. 
Eine andere 2) stammt aus Nola. Innen ist ein Jüngling zu Pferde dargestellt; 
aussen auf der einen Seite APXIKLJZSEIUOIESEM auf der andern APXKLES- 
660 EFOIESEN: Panoika Mus. Blacas, t. 16, 1-2.  3) aus Vulci, einst bei Durand 
(n. 999), jetzt in der Blacasschen Sammlung. Zwischen Palmetten liesst man 
aussen, auf beiden Seiten Wiederholt: 1JPXICKLES: ÄIEFOIICSEJXI. Ebenso 
 soll nach Panofka (Mus. Blacas p. 48) auf zwei Fragmenten einer Schale der 
Gandelorfschen Sammlung stehen, deren indessen in dem Verzeichniss der 
münchener Sammlung von Jahn keine Erwähnung geschieht. Endlich scheint 
dem Archikles trotz der verschiedenen Schreibart 4-) eine Trinkschale in Ger- 
hard's Besitz beigelegt werden zu müssen, aussen geziert mit den Figuren eines 
Bockes und eines ithyphallischen Silens, unter denen sich nach Panofkzüs An- 
gabe (S. 188) die Inschrift APKITES EPOIESYÄN zweimal gleichlautend wieder- 
holt findet. 
Aristophanes, s. Erginos. 
Arrachion. 
Eine in Caere gefundene Schale hat als Innenbild die Figur eines Reiters 
(schwarz auf roth), und aussen folgende Inschritten: JFAKIONKPIIE und 
ÄTPEOPEIEPIEZAIO: P. E. Visconti Mon. di Geri t. IX, E (Atti dell' Acc. 
rom. VII); "cf. G. I. gr. 8478. In ihr glaubte B. Bochette (Lettre ä Mr. Schorn 
p. 34) eine Künstlerinschrift zu erkennen, etwa aprxxtov sgnuxleog etnygagsro. 
Doch wird diese Vermuthung schon dadurch haltlos, dass die beiden Inschriften 
offenbar auf beide Aussenseiten vertheilt waren, und demnach ihre Verbindung 
zur Herstellung des zweiten Namens unmöglich wird. 
Arydenos  
Schale ohne Figuren, einst im Besitz des Fürsten von Canino, also vulcentisch: 
[Dub0is, Notice dlune coll. du pr. de Ganino n. 283]. Die auf beide Aussen- 
seiten vertheilten Inschriften lauten nach der Untersuchung de Witte's (S. 396) 
APVÄENOS EPOVHOEINT und NA VKV.  S ESVENSIZN. Den ersten Namen 
nimmt Letronne für 319mm); oder 'Apiö177tog, während sich der zweite leicht 
als Navxzjöqg ergänzen lässt. Eben so leicht ist es allerdings in den bei- 
gefügten Zeitwörtern änninosv und äyptrwsv zu erkennen (G. I. n. 8186). Wenn 
dieselben aber so unrichtig geschrieben sind, wie es nach dem Zeugniss de YVitte's 
feststeht, so muss wenigstens der Zweifel erlaubt sein, 0b wir hier eine wirk- 
liche Künstlerinschrift oder nur die von einem Unkundigen herrührende flüchtige 
Nachahmung einer solchen vor uns haben. 
551 Assteas.  
Einer der wenigen Maler, deren Namen uns durch unteritalische Vasen über- 
liefert sind, welche der spätesten Entwickelung der Vasenmalerei angehören. 
1) Balsamarium aus Paestum im Museum zu Neapel: das Hesperidenabenteuer 
des Herakles. Die Jungfrauen ÄZEHEPIÄE, sind um einen Baum versammelt,
        

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