Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1203693
Gemmensohneider. 
85 Anna]. XII. Artificis nomen tribus prioribus lit- 
4: sed dubium atque incertum, num nomen artiücis, 
atque etiam num hoc ipsum nomen (Athanasis) vel 
(II, 283) erklärt sich gegen die Beziehung auf einen 
est, et ab eis scripta pag. 
teris indicatur, nempe A94 
vel aliquid aliud indicet; 
606 aliud innuat. Auch Bracci 
Künstler.  G. I. 7138. 
A TO Y.  
Apollo mit der Leier neben einem Dreifuss stehend, daneben ein nicht deutlich 
als Herakles charakterisirter Mann, der mit der Keule nach Art römischer Victi- 
marii ausholt, einen Stier durch einen Schlag vor die Stirn zu tödten; zwischen 
den Figuren ein Baum: Gaylus Rec. dtantiq. V, t. 49, 5, der über die Bedeutung 
der Inschrift eben so im Ungewissen ist, wie der Herausgeber des C. I. 7165 
(idem fragmentum dicam an integrum nomen habetur etiam in nummo Smyr- 
nensi ap. Mionnet Suppl. V, 809). Giebt die Zeichnung bei Caylus die Com- 
position nur einigermassen treu wieder, so stehe ich nicht an, die ganze Arbeit 
für modern zu erklären. Auffällig sind namentlich das Opfern mit der Keule, 
die ganze etwas verkürzte Stellung des Stiers, die Behandlung des Baums. so 
wie manches in den Gewandrnotiven des Apollo. 
Axios. 
Dubois Descr. des antiques de Pourtales-Gorgier p. 154, n. 1026: Sardoine 
opaque, intaille. Le Gapricorne. Sur le charnp AEIOY (d'Axius ou dtAxias). 
Ce nom, s'il n'etait disperse, pourrait bien etre celui du graveur. Verstehe ich 
den letzten Satz richtig, so stehen die Buchstaben, welche die Inschrift bilden, 
nicht nahe bei einander, sondern vielleicht rings um das Bild zerstreut; und 
diese Anordnung ist allerdings ein hinlänglicher Grund, Axios von der Liste 
der Steinschneider auszuschliessen.  G. I. 7155. 
Beisitalos. 
Sardonyx mit der Darstellung eines stehenden Eros, der sich auf einen scepter- 
artigen Stab stützt, und der Inschrift BEJICITAAOC: Gori Inscr. etr. I, t. 5, 2; 
Mus. flor. II, t. 3,  An der Grösse der rechtläufig auf den Stein geschnittenen 
Inschrift nahmen schon Gori und Bracci (I, p. 233) Anstoss, welche sie deshalb 
auf den Besitzer bezogen. Weiter aber haben Letronne (Ann. d. Inst. XVII, p. 271) 
und B. Rochette (Lettre a Mr. Schorn p. 127) auf das Ungriechische des ganzen 
von Zannoni (Gal. d. Fir. V, t. 2, p. 97) mit Unrecht vertheidigten Namens hin- 
gewiesen, der deshalb auch im C. I. n. 7168 für modern erklärt wird. Wenn 
607 aber weiter dort vermuthet wird, der Fälscher möge einen alten Stein mit dem 
von ihm nur falsch gelesenen Namen BAOYAAOC vor sich gehabt haben und 
demnach sei Bathyllos als Steinschneider anzuerkennen, so wird sich diese Ver- 
muthung schwerlich des Beifalls Vieler zu erfreuen haben. 
Caekas. 
Die Inschrift CAEllKAS auf einem Glasfluss zu beiden Seiten eines stehenden 
halbbekleideten Jünglings mit dem Parazonium in der Hand kann schon wegen 
ihrer Grösse und ihrer Vertheilung nicht auf einen Künstler bezogen werden: 
Stosch t. 21; Bracci I, t. 44-; Winck. Descr. II, 925; [Lippert II, 916]; Baspe 8016. 
Castricius, s. Kastrikios. 
Chaeremon. 
Verbrannter Carneol im britischen Museum: Sieger im Laufe, mit der Palme
        

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