Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1202510
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Die 
M ün zstempelschneider 
hindeutet. Wenn er trotzdem an einen Künstler denkt, so beruft er sich dafür 
auf eine Münze von Heraklea [Sestini, mus. Fontana P. III, t. 1, n. 11], auf 
Welcher sich in kleinen Buchstaben PITDAS (zu lesen IIYIDAE) finde; es sei 
aber unwahrscheinlich, dass ein so seltener Name für Magistratspersonen in 
zwei verschiedenen Städten wiederkehren solle, Während ein Künstler recht wohl 
für beide gearbeitet haben könne. Allein wenn auch der letzte Fall recht wohl 
als möglich zugegeben werden mag, so ist darum doch der erstere nicht als 
unmöglich abzuweisen. Namentlich aber darf dies so lange nicht geschehen, 
als nicht wenigstens auf der Münze von Heraklea die Inschrift durch gewichtige 
Gründe als die eines Künstlers nachgewiesen ist. 
ZQIAO Y 
auf einigen seltenen Tetradrachmen des Perseus von Makedonien, theils unter 
dem Kopfe, theils auf dem Diadem, stets in sehr feiner Schrift: [Sestini Mus. 
Fontana t. 6, 5; class. gen. 40]. 
ITIPA 
auf dem Helme des Pallaskopfes einer Münze von Velia im Besitze des Herzogs 
von Luynes [choix de med. gr. pl. lll, 16]. 
ÜEOzlOTOI, 
auf Münzen von Klazomenae: Lorbeerbekränzter Apollokopf von vorn gesehen, 
links OEOAOTOS EHOE]; 1321 stehender Schwan, die Flügel schlagend, rings 
herum:  Luynes: Mon. delll Inst. 1841, t. 35, n. 25; 
432 ein anderes Exemplar, aber aus anderem Stempel und mit der Inschrift HY- 
()EOZTI(1J3sutr xßdßuitevtog) auf der Rückseite: ib. n. 26; vgl. Bull. d. Inst. 1839, 
p. 137-138, wo auf dem einen Exemplar fälschlich SOAITOÜ statt EIEOdOTOE 
gelesen wurde. 
HIIIUOKPATHE, 
auf Münzen von Bhegion: lorbeerumkränzter Apollokopf rechts hin, davor PH- 
I INOZ, dahinter ein Lorbeerzweig' von zwei Blättern, auf demjenigen, welches 
dem Halse näher steht: 
v 141'493: 
Ä 11m0 
 Löwenkopf von vorn: J. Friedländer: Arch. Zeit. 184-7, S. 119; Taf. 8, 6. 
Zwei andere Exemplare führt R. Rochette aus dem Gatalog der Thomaäschen 
Sammlung [1 portion etc. p. 25, n. 166 u. 167] an, auf welchen die Buchstaben 
folgendermassen vertheilt sind: 
KPATIJ 0171713 
O HI] [S Kl-LIFPI 
131d, 
bekannt durch eine Tetradrachme des Königs Seleukos IV.: Kopf des Königs, 
rechtshin; R sitzender unbekleideter Apollo, den Pfeil in der Rechten be- 
trachtend, während er mit der Linken den Bogen neben sich auf den Boden 
stützt; BAEIAEQZ EEAEIFKOY, im Abschnitt "HPWI  Die Buchstaben [E141 
finden sich ganz klein in dem Raume zwischen Bogen und Sehne: R. R: Lettre 
ä Mr. Schorn, Vignette zu S. 1. 
KLWISJN. 
Zu den schönsten Münzen des Alterthums gehören die grossen Medaillons von
        

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