Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1202362
yetisches Verzeichniss. 
279 
Tauriskos, 
von Plinius 333, 156 
einer andern Stelle: 
lieh unterschieden. 
unter den ausgezeichnetsten Caelatoren angeführt, wird an 
36. 83 von dem bekannten Bildhauer aus Tralles ausdrück- 
Teu k ros. 
Am Schlusse der Aufzählung berühmter Caelatoren erwähnt Plinius 33, 157 noch, 
dass auch Teucer in dieser Kunst zu Ansehen gelangt sei. Durch die Bezeich- 
nung crustarius lernen wir ihn als einen Künstler sogenannter Emblemata kennen: 
Belieffiguren, welche isolirt gearbeitet erst nach ihrer Vollendung auf Schalen, 
Becher u. s. w. aufgesetzt wurden. 
Theodoros, 
s. Th. I, S. 27 und unter den Architekten. 
Therikles. 
Ueber diesen angeblichen Erßnder der sogenannten therikleischen Becher ver- 
weise ich auf die ausführliche Darlegung von Welcker: Kl. Sehr. lll, S. 4-99 flgd. 
Zenodoros, s. Th. I, S. 420. 
 Zopyros. 
Zum Beweise seines Ruhmes führt Plinius (33, 156) an, dass zwei Becher von 
ihm mit Darstellungen der Areopagiten und des Urtheils über Orestes auf 
12,000 Sestertien geschätzt wurden. Wir tinden denselben Gegenstand auf einem 
Silhergefässe des Palastes Gorsini in Rom gebildet (Winckelmann Mon. in. 
n. 131), und es ist daher wohl möglich, dass wir darin eine Copie nach Zo- 
PYPOS 
besitzen.
        

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