Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Maler. Die Architekten. Die Toreuten. Die Münzstempelschneider. Die Gemmenschneider. Die Vasenmaler
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1202087
Alphabetisches 
Verzeichniss. 
251 
und Becker röm. Altth. I, 405-7); und da nun trotz aller Varianten bei Vitruv 
in keiner sich eine Spur der Silbe wcell" findet, so scheint es mir mit Becker 
durchaus nothwendig in dem von Mutius gebauten den Nlariaxiischen zu er- 
kennen.  
Nexaris, 
einer der weniger bedeutenden Schriftsteller über Symmetrie: Vitr. VII, praef. 14-. 
J. Nikodemos, 
auch Neikon der jüngere genannt, Architekt etwa zur Zeit Hadrians, baut und 
schmückt auf seine Kosten eine Markthalle zu Pergamos: G. J. gr. 354-5; vgl. 
3546, wo, wie es scheint, derselbe Neikon mathematische Sätze aufstellt. 
Nikon, 
der Vater des Galen (also in der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts lebend), 
war Geometer und Architekt: Suidas s. v. Fahyvög; Tzetzes Ghil. 397. Galen 
selbst bezeichnet ihn als einen auch sonst wissenschaftlich sehr gebildeten 
Mann; vgl. die Ausg. von Kühn I, S. 24-25. Da er aus Pergamos stammte, 
so liegt die Vermuthung nicht fern, ihn mit dem ebengenannten Nikodemos in 
Verbindung zu bringen. 
Nilu s. 
Sein Name findet sich auf der unteren Seite der grossen Säule, welche lange 
hinter dem Palast von Monte Gitorio zu Rom lag und jetzt zu Ehren der un- 
befleckten Empfangniss der Maria vor der Propaganda aufgerichtet werden soll: 
Bracci, mem. d. incis. II, p. 270. 
P. Numisius, 
der Architekt des Theaters zu Herculanum: Wommsen I. B. N. 2419. Da das- 
selbe rnit ziemlicher Sicherheit in die augusteische Zeit gesetzt werden darf, 
so kann möglicher Weise der Architekt identisch sein mit dem P. Numisius, 
welchen Vitruv als seinen Collegen in der Aufsicht über die Kriegsmaschinen 
anführt: Vitr. I, praef. 2.  
Paeonios, s. Ghersiphron. 
Parmenion. 
In den Erzählungen des Pseudo-Kallisthenes (I, 32) und des Julius Valerius (de 
reb. gest. Alex. I, 35) von der Gründung Alexandriens ist auch von einem Archi- 
tekten Parmenion (oder Parmeniskos) die Rede: ihm sei bei der Anlage des 
Serapeum die Ausführung des Tempelbildes übertragen worden und auch später 
habe das Gebäude nach ihm "das Serapeum des Parmenion" geheissen. Damit 
stimmt allerdings nicht eine andere Nachricht, nach welcher wir das Bild des 
Gottes dem Bryaxis beigelegt haben; vgl. Th. I, S. 259- Bei dem Sehr unkri- 
tischen Charakter jener Erzählungen Weniger der Geschichte, als der Sagen 
Alexanders werden wir daher wohl annehmen müssen, dass die Nachrichten 
über Bildhauer und Architekten verwirrt wurden, wenn sie nicht etwa ihre Ent- 
stehung geradezu der Benennung des Serapeums verdankten, welche jedoch 
eben so wohl durch eine Beziehung auf den bekannten Feldherrn Alexanders, 
als auf einen sonst ganz unbekannten Künstler veranlasst sein konnte. 
Perittas, s. Xenaeos. 
Phaeax. 
Nach dem Siege des Gelon über die Karthager (O1. 75) führten die Agrigentiner
        

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