Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Bildhauer
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1194573
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1194824
Vorrede 
ersten 
Auflage 
des 
ersten 
Bandes. 
Plan und Zweck dieser (wlcschichtmv der griechisclum Künstler sind in 
der Einleitung (largehwgt wortlen. Nur über ihre Entstehung; mögen hier 
einige Bemerkungrln Platz finden, da sie für die Beurtheilung der fertigen 
Arbeit nicht ohne Gewicht sind. Ich begann mit einer kritischen Revision 
des für seine Zeit sehr verdienstvollen ("atalogus zirtilieum von Sillig, welcher 
auch jetzt noch überall die (jruiirllage der Untersuchung gebildet hat. Mehr 
noch, als hierbei, fand sodann die Kritik an Raoul-Riochrxttehs Lettre a 
Mr. Schorn zu thun, welche ihre Autgatbe, die verschiedenen Naehträige zu 
Silligs Buch zusannucnzustellen und zu sichten, in sehr ungenüg'ende.r Weise 
gelöst hatte (vgl. meine ltecension in den Ann. dell' Inst. 184-1. XVI, 
 ?(33-23T). Durch (liese Studien schien sich mir bereits eine durchaus 
neue Bearbeitung des (Üatalegus, auch nur innerhalb der von Sillig fest- 
gehaltenen (itrenzcn, als eine (lankenswverthe. Arbeit herauszustellen. In- 
dessen war scheu früher darauf hingcwwiesen werden, wie wilnsclienswvertli 
und in der Felge selbst nethwvendig es sei, diese Ctrenzen zu (uwreittrrn, und 
das Material, Welches in einem Verzeichnisse nur ganz ausserlich geordnet 
ist, einmal für die Zwecke der Kunstgeschichte systematisch zu verarbeiten. 
Indem ich den Versuch zur Lösung dieser rXufgzlvbe zu machen unternalun, 
glaubte ich anfangs ihr genügen zu können, indem ich dem alphabetischen 
("ataloge mit den urku1ullicl1c11 Belegen längere Prolegeinena verausseliickte. 
Allein die Arbeit selbst lehrte mich bald, dass ich auf diesem YVege (las 
wirklich erreichbare Ziel nur halb erreicht haben würde. Ich fand, dass 
die Nachrichten der Alten ilbcr die Kifinstler unser NVissen über die Kunst- 
geschichte bisher nur verhültnissmassig wenig gefördert hatten, weil man 
sie zu sehr in der Vereinzelung, ohne Zusammenhang in Betracht gezogen 
hatte, je nachdem sie für die besonderen Zwecke dessen, der sie benutzte, 
von Bedeutung schienen, oder nicht. Diesem lllangel konnte nur dadurch 
aibgeholfen werden, dass das gesannnte Material gewissermasscn vor den
        

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