Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Bildhauer
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1194573
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199139
Bildhauer. 
Zoäga bass. I, t. 23; Marini iscr. All). p. 196. Die Veranlassung, hier an einen 
Künstler zu denken, hat offenbar der Griffel in der Hand eines Mannes als vor- 
aussetzlicher Modellirstecken gegeben. Da aber diese Auffassung durch die In- 
schrift keineswegs unterstützt; um nicht zu sagen, widerlegt wird, die ganze 
Darstellung aber am einfachsten auf die Weihung der Büste bezogen werden 
kann, so werden wir diesen Lollius nicht als Künstler anerkennen dürfen. 
Nonianus Romulus. Sein Name findet sich in flüchtigen Buchstaben 
auf der glatten Rückseite eines Sarkophags mit der Darstellung einer Hochzeit 
im Florentiner Museum. Guattani mon. ined. t. l, p. 57. 
614 Novius Blesamus scheint nach einigen Worten seiner noch jetzt in 
der Villa Poniatowski bei Rom vorhandenen Grabschrift (Gruter 376, 2) Bild- 
hauer gewesen zu sein. 
BLESAMVS  HOC  NOVIVS  REQVIEM 
SORTITVS  IN  AEVOM 
{EJEEEIWJIHHZSJ 3:351? 55219.] I "F12 Hlllüüläiäiä h"! U-SWHE? 
GONTRA  LOCVS  SANGTVS  PLAVSV 
QVI  EXGEPIT  AGRESTI 
CVM PRIMVM FVNDO VENERAT HIG 
PAREBAT NEMO  FAVNI 
DOMINVS 
NYMPHAEQVE SONABANT 
LAETITIAM  DIVOM  SENSIT  ET 
HIG  OLIM  STATVIS  VRBEM 
DECORAVIT  ET  OBBEM 
IPSE 
LOCVS 
NOMEN 
HABET 
POPVLVS 
GORPORIS 
HIC 
TVMVL 
Polytinius. Auf der Plinthe der Statue eines Jägers, Welcher einen 
Hasen erhascht hat, im capitolinischen Museum, liest man in grossen Bucl1- 
staben: POLYTIMVS  LIB: Mus. Capit. III, t. 60. 
Mehrere Kaiser, Nero, Hadrian und Valentinian, beschäftigten sich als 
Dilettanten mit der Kunst, weshalb sie indessen nicht in die Reihe der wirk- 
lichen Künstler aufzunehmen sind. 
Welcher 
grossen 
einen 
Buch- 
Die Namen der folgenden Künstler stammen särnrntlich aus verdächtigen 
Quellen: 
Architeles: APXITHÄHZ EYNOMOY ll MYKAÄH ZJOZ in parte qua- 
darn statuae Veneris: Gudius p. 212. Die Inschrift stammt aus Ligoriols Papieren, 
der sie, wie Raoul-Rochette (Lettre a Mr. Schorn p. 217) vermuthet, wahrschein- 
lich mit Hülfe einer Stelle Apollodors (II, 7, 6) erdichtete, nach welcher Herakles. 
ldgxträltovg naföa Flüvoitov tödtet. Ein anderer Architeles, Welchen Winckel- 
rnann (IV, S. 25) aus Theodorus Prodromus (ep. 2, p. 22) als ausgezeichnet in 
der Arbeit an Säulen citirt, ist Wohl nur für einen Steinmetz zu halten. 
Gassia Priscilla. Ein früher borgianisches Relief, jetzt in Neapel, 
stellt zufolge der Inschrift HERCVLES und OMPHALE (diese mit dem Kopf- 
putz der Hadrianischen Zeit) dar; und rings um diese Mittelgruppe in kleineren 
Feldern die zwölf Thaten des Hercules. Darunter liest man:
        

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