Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Bildhauer
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1194573
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1199105
griechische 
Kunst 
TÜIDiSChI 
Herrschaft. 
425 
nachlesen kann, so wage ich nicht 
blosse Errichtung" eines Monumentes 
zu entscheiden 
handelt. 
sich 
nicht 
um 
die 
Die 
übrigen 
Künstler 
Rom. 
M. Gossutius Gerdo. Sein Name findet sich an zwei ganz gleichen 
Statuen von Panisken auf den Stammen, welche den Figuren zur Stütze dienen: 
MAAPKOZ MAAPKOZ 
KOEZOY KOZZOY 
TIOZ TIOZ 
 MAAPKOY KE PAQN 
AFIEAEY EFiOlEl 
OEPOZ 
KEPAQN 
EFIOIEI 
(j. I. Gr. n. 5155-56; Spec. of. anc. sculp. I, 71; Brit. Mus. Il, t. 33 u. 43. 
Die Figur als Panisk durch spitze Ohren und kleine Hörner bezeichnet, aber 
von mehr weichem und zartem, als sinnlichem und thierischem Ausdrucke, steht 
einfach auf dem rechten Fusse ruhend und mit etwas geneigtem Haupte; in 
die restaurirten Hände hat man ihr, wohl mit Recht, ein Trink- und Giessgefäss 
gegeben. Gefunden sind diese Figuren in Givita Lavigna (Lanuvium), wie man 
meint, in der dortigen Villa des Antoninus Pius, Wodurch man verleitet worden 
ist, sie für Werke aus der Zeit dieses Kaisers zu halten. Dagegen streitet in- 
dessen die Orthographie in Mciagxog, welcher nach den neuesten Untersuchungen 
(Ritschl Mon. epigr. tria cap. III.) auf den Zeitraum von 620-680 der Stadt Rom 
zu beschränken ist. Was die Herausgeber über den Styl dieser Statuen be- 
merken, scheint mit dieser Bestimmung" nicht in Widerspruch zu stehen; sie 
sagen: die Arbeit zeige wenig Detail, sei aber correct und sorgfältig durchge- 
führt. In der Goinposition hat sich der Künstler an Muster der früheren Zeit 
angeschlossen, so dass wir ihn der Klasse guter Gopisten beizählen dürfen. 6 
P. Cincius P. L. Salvius. Sein Name stand in erhabenen Buchstaben 
an dem unteren Rande des grossen bronzenen Pinienapfels in den vaticanischen 
Gärten, welcher ursprünglich zum Schmucke des Hadrianischen Mausoleums 
bestimmt gewesen sein soll: Visconti PCI. VII, t. 43. 
Eraton. Sein Name fand sich auf der Plinthe einer Statue, von welcher 
sich nur ein Fuss und daneben eine Vase nebst einem darüber gelegten Ge- 
wandstticke erhalten hatte: EPATQN 
 EFIOIEI 
G. I. Gr. n. 614513. In der Villa Albani, wo dieses Fragment früher war, ist es 
jetzt nicht mehr zu finden. 
Menophantos machte die in Rom gefundene und jetzt im Palast Chigi 
aufgestellte Copie einer Aphrodite nach einem uns nicht weiter bekannten Ori- 
ginal in Troas: A11 Q THC  
EN TPQJAAI 
ACDPOAITHZ 
MHNOQJANTOC 
ETTOIEI  
C. I. Gr. n. 6165; Müll. u. Oest. Denkm. ll, t. 25, Fig". 275. Sie nähert sich in
        

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