Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Bildhauer
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1194573
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1198529
Die 
Kunst 
Diadochenperk 
Zerstörung 
Korinths. 
367 
der ersten längeren Aufzählung nur ein einziger Name hier nachzutragen ist, 
Während es möglich war, allen andern in der historischemGliederung der Schulen 
irgendwie ihren Platz anzuweisen. Auch von denen zweiten Ranges ist ein 
grosser Theil bereits früher angeführt worden; bei den noch übrigen beschränkt 
sich unsere Kenntniss fast immer auf die blosse Erwähnung bei Plinius, wes- 
halb wir in der Aufzählung ganz seiner Anordnung folgen. Hinsichtlich der 
Zeit ist zu bemerken, dass derselbe die Kunst seiner Tage bis auf eine Aus- 
nahme nicht in Betracht zieht, sondern mit der augusteischen Epoche abschliesst. 
Keiner der folgenden Künstler ist also für jünger als Augustus zu halten. Der 
grösste Theil, namentlich derjenigen, welche sich mit Darstellung wirklicher 
Personen beschäftigten, mag der Epoche nach Alexander angehören, in welcher 
namentlich der Gebrauch der Ehrenstatuen sich bis zum Uebermaass ausdehnte. 526 
 Hinsichtlich der Schreibung der Namen verweise ich auf die neue Ausgabe 
des Plinius von Sillig. 
ä 80. Naucerus machte einen heftig athmenden Ringer. 
ä 85. Wegen gleichmässiger Tüchtigkeit anerkannt, aber durch kein 
einzelnes Werk besonders ausgezeichnet waren: 
Ariston, bekannter als Caelaior, w 
Callides, s. S. 279. 
(ltesias, unbekannt. 
Cantharus, s. S. 291. 
Diodoros, s. S. 75. 
Deliades, unbekannt. 
E u p h 0 r i o n, unbekannt. 
Eunicus und Hecataeus, auch ( 
Lesbocles, unbekannt. 
P r 0 d 0 r u s , unbekannt. 
Pythodicus, unbekannt. 
Polygnot, der bekannte Maler. 
Stratouicus, auch Caelator, s. S. 
Scymnus, s. S. 75. 
Gaelatoren, 
I'll  
310. 
Art 
ä 86. Es folgen die Künstler, welche Werke einer und derselben Art 
machten, unter denen wir nur die bisher nicht genannten anführen: 
A n t r 0 b u l u s , A s c 1 e p i 0 d 0 ru s (vielleicht der athenische Maler) und 
Al e u a s machen Philosophenstattien ; 
Antimachus edle Frauen; 
 ä 87. Gepis Schauspieler der Komödie und Athleten; eben so 
Ghalcosthenes. [Von einem Thonbildner dieses Namens sagt Plinius: 
35, 155, er habe zu Athen cruda opera gemacht, und von seiner Werkstatt habe 
der Kerameikos seinen Namen erhalten: eine Notiz, deren historische Bedeutung 
durchaus unklar ist] 
Daiphron und Demon machen Philosophenstatuen.  
ä 88. Epigonos, in allen den eben genannten Bildungen bewandert, 
zeichnete sich ausserdem aus durch einen Tilbabläser und durch ein Kind, 
welches auf Mitleid erregende Weise die sterbende Mutter liebkost. 
        

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