Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Bildhauer
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1194573
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1198095
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Bildhauer. 
Die 
463 Sofern hier änoial. und nicht ärwinos zu lesen wäre, würde Phyles erst gegen 
Ol. 150 gelebt haben. Auf diese jüngere Zeit scheinen auch die Züge einer 
dritten Inschrift zu deuten, welche sich auf eine zu Astypalaea errichtete Ehren: 
statue von der Hand des Phyles bezieht; G. I. Gr. II, p. 1098, n. 24-880: 
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Endlich ist der Name des Phyles Wahrscheinlich auch in einer der zunächst 
folgenden Inschriften lindischer Priesterstatuen zu ergänzen. 
Mnasitimos und Teleson. 
Ueber sie müssen zwei lindische lnschriften zusammengestellt werden; 
Boss. n. 5: 
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I E P A T E Y Z A Z 
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„Es ist zu vermuthen, dass der Mnasitimos beider Urkunden derselbe ist; 
da es aber nicht wahrscheinlich ist, dass der Vater Teleson, falls er mit seinem 
Sohne gemeinschaftlich gearbeitet, sich in der Aufschrift des Werkes erst nach 
464 demselben genannt haben sollte, so lässt sich weiter vermuthen, dass der Teleson 
der zweiten Inschrift ein Sohn des Mnasitimos war und dass wir hier also zwei 
Künstlergenerationen vor uns haben. Diese Vermuthung findet eine, wenn gleich 
in der rhodischen Paläographie nur schwache Stütze auch darin, dass das Sigma 
und My in der ersten Inschrift die Schenkel noch gegen einander geneigt (E , M), 
in der zweiten aber bereits parallel haben, so dass jene um etwas älter zu sein 
scheint": Ross. 
Vielleicht derselben Familie gehören die folgenden Künstler an: 
Aristonidas und Mnasitimos. 
Den zweiten als Sohn des ersteren lernen wir aus einer fragmentirten lindischen 
Inschrift kennen; Ross. n. 11:
        

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