Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Bildhauer
Person:
Brunn, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1194573
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1197790
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Arges. 
"Theodoros, Sohn des Poros, ist bekannt 
Hermione copirten Inschrift: 
AÜONZATQN EPMIONE 
SZNNIKINANAPQNIAAAAMA 
TPJKAYMENKZIKOPAI 
R113 
einer 
von 
Fourmont 
OEOAQPOZFIOPOYAPFEIOi EÜOIHZE 
C. I. Gr. n. 1197. Die Basis trug also eine Ehrenstatue. Einige ganz ähnliche 
Inschriften des Dorotlieos und Kresilas (n. 1194-95) gehören noch der Zeit des 
voreuklidischen Alphabets an; die unsrige ist vielleicht nur wenig später.  
Eben dorther stammt auch eine Inschrift mit zwei Künstlernamen: 
Phileas und Zeuxippos.  
(DIAEAZ KAI IEYIIÜFIOZ 
(DIAEA (für A) EÜOIHZAN 
G. I. Gr. n. 1229. Dass sie Argiver waren, ist nicht unixiahrscheinlich, aber 
nicht völlig gewiss, da wir ja in Hermione neben den bereits angeführten Ar- 
 givern auch den Kydoniaten Kresilas finden. Die Schriftzüge scheinen der 
guten, voralexandrinischen Epoche anzugehören. 
420 Vielleicht etwas jünger sind: 
Xenophilos und Straton, nach der Angabe von Boss inscr. ined. I, 
n. 58, welcher eine Marmorplattemit den Namen dieser Künstler zu Marbacca 
unweit Tirynth fand: 
EENOQVIAOZ KAI ZTPATSZN 
APFEIOEOI EPOIHZAN 
Eines ihrer Werke sah auch Pausanias zu Argos: ein Marmorbild des sitzenden 
Asklepios nebst einer stehenden Hygieia; daneben sassen auch die Künstler, 
welche die Götterbilder gemacht hatten: II, 23, 4. 
Andreas aus Argos machte die Statue des Lysippos aus Elis, Welcher 
in unbekannter Olympiade im Ringen der Knaben gesiegt hatte: Paus. VI, 16, 7. 
Emmochares. Der Name dieses Künstlers soll sich auf dem Fragmente 
einer Statue der Aphrodite gefunden haben: 
EMMQXAPHZ. FITOAEMAIQY 
APFEIOZ. EÜOIQI 
 Gr. n. G147. Den Namen in Hermochares oder Demochares zu emendiren, 
wie man vorgeschlagen hat, ist vielleicht gänzlich überflüssig; denn da diese 
Inschrift von Gudius aus den Papieren des Pirro Ligorio entnommen ist, so ist 
allerdings afff ihre Echtheit wenig zu bauen, wie auch Raotll-Rochette (Lettre 
ä Mr. Schorn, p. 289) richtig bemerkt hat. 
Arkadien.  
Aristoteles aus Kleitor wird in einem Epigramlne der Anyte 
deren Blüthe etwa in O1. 120 gesetzt wird: 
Bovxavörfg ö Ääßng, ö öä 62kg Egnaoniöa viög, 
Kksüßorog" o? ndrgcz ("Yezigüxngog Tsyäa" 
rcäöoivq öä rö 6c6p0v' Qigßarorälng 6' änöqosv 
 Kksnvöpzog fsvärq ronirö Äaxoäv ävopa. 
genannt,
        

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