Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1209765
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S. 21. u. Smith. ll. N0. 1001.). Nach Parthey,  wie Voorhelm- 
Schneevogt ohne weitere Quellenangabe behauptet,  wäre es 
aber das hier vorliegende Gemälde. Das ist jedoch nun ganz 
und gar irrig. Hier ist nicht vfnditlz und Hzlofcrnrs", also wie 
sie ihm das Haupt abschlägt, dargestellt, sondern Judith, wie 
sie den abgeschlagenen Kopf in einen Sack stecken will, den 
eine Alte bereit hält. Dies ist das Stück bei Smith. H. N0. 1002 
und IX. N0. 328. Bei II. N0. 1002 giebt Smith an, dass das 
Bild von Voet und dass ein „Gemälde desselben Gegenstandes" 
von Schroeder gestochen sei. Die letztere Nachricht bezieht 
sich auf das hiesige Bild: Schroeder hat es, als es noch in 
Salzdahlum war, 1793 gestochen, aber der Voetlsche Stich 
weicht vom Schroedefschen ab (Voorhelm-Schneevogt N0. 83.) 
und es muss deshalb Voet nach einem anderen Bilde oder einer 
Zeichnung gearbeitet haben. Ferner bringt Smith bei IX. 
N0. 328 die Nachrichten von der andern Judith, einst im Be- 
sitze Karls l., vor, und er scheint diese Nachrichten auf das 
vorliegende Bild zu beziehen. Dies würde aber, wie bemerkt. 
unthunlich sein. 
Bei Basan (Alt. Test. N0. 27 u. 28.) wird das Blatt von 
C. Galle "Die grosse jzuiizlf", das von Voet „Die kleine fudzilz" 
genannt, welche Bezeichnungen auch mehrfach beibehalten 
wurden. Hinsichtlich der Stiche von Galle und Voet sei noch 
folgendes bemerkt: 
Die „grosse jmlillz", ein Blatt in gross Folio, ist zuerst von 
Cornelis Galle gestochen und herausgegeben, später unter 
Nennung desselben Stechernamens von C. Collaert heraus- 
gegeben worden. In der Widmung heisst es, dass "Rubens, 
eingedenk eines ehedem in Verona von ihm gegebenen Ver- 
tsprechens, dieses Blatt, welches der erste Stich nach einem 
seiner Werke sei, dem Herrn Johannes Wover zueignet". Das 
Werk wird also in einer verhältnissmässig frühen Zeit ent- 
standen, vielleicht schon in Italien entworfen sein. Die Dar- 
stellung ist in ganzen Figuren gehalten. Judith säbelt etwas 
Heischermässig dem Holofernes den Kopf ab. Ein Stich des- 
selben Gegenstandes. jedoch umgekehrt in der Anordnung und
        

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