Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1213569
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ländische Schule: 
Die hol 
Die Blumen- 
und Stil 
lebenmaler. 
In allen Verzeichnissen der Gallerie, mit Ausnahme des 
letzten Blasiuäschen, wo auf Grund der Bezeichnung des Bildes 
der richtige Name hergestellt wurde, geht dies Werk unter 
dem Namen Aelst und zwar bei Eberlein unter dem eines 
F. van der Aelst, in den übrigen Katalogen unter dem des 
Willem van Aelst aus Delft (1620-1679). Man kann sich 
diesen Zusammenhang leicht erklären. Der niederländische 
Name Elst, etwas breit gesprochen, klingt wie Älst und würde 
hochdeutsch Aelst geschrieben werden können. Lag die 
Schreibweise einmal vor, so fand man den Vornamen in den 
Handbüchern leicht und musste um so eher Willem van Aelst 
(spr. Aalst, wie der Name bei Immerzeel auch geschrieben wird) 
für den richtigen Namen halten, als dieser Künstler auch 
Blumenmaler war. Die Bezeichnung, die schwer erkennbar, 
aber gefunden durchaus deutlich ist, wurde übersehen. 
Simon Verelst sollte nach den älteren Angaben 1664. 
in Antwerpen geboren und etwa 172i zu London gestorben 
sein. Immerzeel und Kramm haben jedoch bessere, zum Theil 
urkundliche Nachrichten beigebracht. Danach war Simon 
Verelst im Haag geboren, als der Sohn eines Malers, vielleicht 
des Pieter, und als der Bruder des I-Ierman Verelst. Im 
Jahre 1666 ist Simon als Meister in den Büchern der Haagschen 
.Malergilde (Pictura) verzeichnet. Dass er zu London gestorben 
ist, mag wahrscheinlich sein. (Vergl. Vertue-Walpole, Anect. 
of paint. etc. III. S. 58.) 
Ein vruezblizlzes Bzldnzlts", mit dem vollen Namen des Künstlers 
bezeichnet, besitzt der Louvre in Paris (II. No. 546.); ein 
anderes, die „Genzahlin fakolz": Jf von England" darstellend und 
ebenso bezeichnet, befand sich 1857 auf der kunstgeschichtlichen 
Ausstellung zu Manchester. (W. Burger, Mus. d. 1. Holl. II. 
S. 347.) Nicht beglaubigte Werke sieht man zu Dresden, 
Schleissheim und an anderen Orten.  
Hendrik de Fromantiou, 
zweite Hälfte des XVII Jahrhunderts. 
880. 
"Blurzzerzstiick."
        

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