Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1213524
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Die 
holländische Schule: 
Die Blumen- 
und Stil 
lebenmaler. 
Houbraken (I. S. 357.) und auch Weyermann (IV. 1. Abth. 
S. 54.) nennen diesen ausgezeichneten Schlangenmaler Otto 
Marcelis, und ich möchte meinen, dass dies sein eigentlicher 
Name war, den er in Jtalien,.wo er lange lebte, in Marseo 
umgewandelt hat. Aus dem Marseo ist dann wieder Marseus 
geworden, wie andere Bilder von ihm z. B. die beiden Stücke 
von 1671 in Dresden (No. 129718.) bezeichnet sind; doch stehen 
hinter dem Namen Otho Marseus auf diesen beiden Stücken 
noch die Buchstaben D. S., deren Bedeutung als de Schrieck 
aus der Bezeichnung des Bildes in Berlin (No. 959.), welche 
"Otho Marseus van Schrieck fec." lautet, sich ergiebt. Schrieck 
aber, ein Dorf in in der Nähe von Aerschot, dürfte der Heimaths- 
ort des Künstlers sein. Er starb, vermuthlich zu Amsterdam, 
wo er nach seiner Rückkehr in die Niederlande gelebt hatte, 
„1673 reichlich (ruim) 60 Jahre alt": es ist also ungenau, dass 
er, wie man fast überall findet, 1613 geboren sein soll; richtiger 
würde sein, wenn man wenigstens gegen 1613 gesagt hätte. 
Das vorliegende Bild, welches 1738 erworben wurde, ver- 
anschaulicht die Art des Meisters in treffender Weise, den man 
übrigens wohl am besten im Museum zu Schwerin kennen 
lernen kann, da sich dort acht zum Theil vorzügliche Werke 
von ihm befinden. 
N0. 878: siehe bei C. A. Begeyn, S. 391 ff. 
Carel Hardy, 
arbeitete seit 1651. 
N0 872. 
ziemlich r. : 
„ Todtes 
Geflügel" 
Bei 
an 
der 
Tischkante 
C 
f 
Q
        

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