Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1213383
424 
Die holländische Schule: 
Die Schlachtenmaler 
Schröder gestochen, doch habe ich das Blatt noch nicht 
gesehen. 
Endlich ist eines "Reileßgzifecßfes" in der Czernidschen 
Sammlung zu Wien (N0. 142.) Erwähnung zu thun, in Be- 
zug auf Welches die Vermuthung nahe liegt, dass es von dem- 
selben Meister herrühre. Allein die Bezeichnung. 
(k? Üzäeb 
ufläm- 
dürfte doch 
man freilich 
auf einen gänzlich 
bis jetzt noch nichts 
andern Künstler, von dem 
weiteres weiss, hindeuten. 
Pauwels van Hillegaert, 
1- 1658. 
No. 685. „Ez'1z kriegerischer Ueäerfezll." 
Was über diesen Künstler ermittelt werden konnte, hat 
Kramm (III. S. 692.) zusammengestellt. Weshalb er aber an- 
nimmt, dass Hilligaert oder Hillegaert „die Kunst aus 
Liebhaberei ausgeübt hätte, da so wenig von ihm vorkommt", 
verstehe ich nicht; denn von gar vielen Malern kommt wenig 
und sehr Wenig vor, wie auch in diesen Blättern oft dargethan 
wurde, und Niemand meint deshalb, dass man es in diesen 
Fällen nur mit Liebhabern zu thun habe. Auch scheint mir 
der Schluss höchst gewagt, dass die „Ecrze Bafaille", die bei 
Hoet-Terwesten (III. S. 468.) erwähnt wird, "wahrscheinlich" 
das vorliegende Bild sei. Endlich kommt es mir auch sehr 
zweifelhaft vor, ob die beiden von Bartsch (I. S. 115.) diesem 
Meister zugeschriebenen Radirungen, welche das Zeichen 
„P. V. H. f." tragen, ihm zugehören. Sicher in Bezug auf 
Hillegaert ist, dass er 1627 schon arbeitete, da das Bild in 
Amsterdam (N0. 137.) diese Jahreszahl trägt, und dass er 1658 
in Amsterdam gestorben ist, vorausgesetzt, dass Houbraken 
(III. S. 379.) recht berichtet. Auch war er auf einem Schütter-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.