Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1213333
Leoni. 
Cornelis Verdonck. 
419 
(Siehe Kramm III. S. 960 oder Archief voor nederl. kunstgesch. II. 
S. 264.) Aber die Bezeichnung des Bildes ist über allem 
Zweifel klar: A. Leoni. Bei Eberlein (II. Gall. N0. 102.) ist 
der Meister des Bildes Johann Leoni genannt, bei Pape 
Guilielmo da Leone, bei Barthel und Blasius Gabriel van 
der Leeuw, doch fügte der Letztere in der zweiten Ausgabe 
seines Verzeichnisses dem Vornamen Gabriel ein Fragezeichen 
bei, denn die Bezeichnung des Bildes passt nicht zu der dieses 
Meisters, der sich „G. Leone" zeichnete. (Vgl. J. van der Kellen, 
Peintre-graveur I. S. 25 ff.) Allerdings stimmt der Gegenstand 
des vorliegenden Bildes mit den von G. Leone in seinen 
Radirungen dargestellten überein, und auch die ganze Art 
des Bildes möchte zu der letzten Zeit, wo dieser lebte, 1688, 
allenfalls passen. Aber der Haue Vortrag erinnert doch an 
eine spätere Zeit, und  A ist nicht G. Und so kann das 
Bild doch nicht gut dem Gabriel zugeeignet werden. Die 
Frage bleibt demnach offen: wer War A. Leoni? 
Cornelis Verdonck, 
arbeitete um 1715. 
743. 
"Ifistorisrlze Landschaft mit Kaänfafzrenden." 
Nachrichten über diesen Meister fehlen fast ganz. Füssli 
(II. S. 1084.) kennt ihn nur aus zwei Bildern in Salzdahlum, 
von denen das eine (bei Eberlein II. Gall. N0. 195.) das hier 
vorliegende ist, während das andere in der Franzosenzeit ab- 
handen gekommen ist. Nagler versetzt ihn ins siebzehnte 
Jahrhundert und nach Holland, und fügt hinzu: „Es finden 
sich Landschaften und Marinen von ihm." Weiter nichts! 
Zwei knappe Zeilen. Immerzeel führt ihn gar nicht auf und 
Kramm bezieht sich auf Nagler, doch setzt er noch hinzu, dass 
in dem Vrijdagschen Kataloge (Amsterdam 1825. S. 26.) „vier 
Stück Rheinansichten von Verdonck" verzeichnet seien. 
Unter den älteren Schriften scheint Verdonck einzig und 
allein im dritten Bande von Hoet-Terwesten vorzukommen, 
doch sind die bezüglichen Angaben bisher noch nicht berück- 
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