Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1213275
Johannes Glauber. 
Jan Jost D. 
Cossiau. 
413 
Die Bilder sind je zwei und zwei Gegenstücke. "Die 
letzten beiden sind nicht unerheblich beschädigt; sie erscheinen 
als die schwächsten unter den hier vorliegenden Werken, und 
regen, auch schon wegen ihrer befremdlichen Bezeichnung, 
den Verdacht an, dass sie von fremder Hand als „Glauber's" 
gemacht seien. Die N0. 756 dürfte in Hinsicht der sauberen 
und fleissigen Ausführung das vorzüglichste unter den übrigen 
vier Stücken sein; während die beiden ersten, bei ausgezeichneter 
Erhndung, eine gewisse Aeusserlichkeit in der Behandlung, 
namentlich des Baumschlages zeigen. Diese beiden Stücke 
sind während ihres erzwungenen Aufenthaltes in Frankreich, 
wo sie im Schlosse zu Rambouillet aufgehängt waren, von 
Frommel und Fortie r gestochen worden; die Stiche wurden, 
obwohl die Bilder im August 1815 zurückgeliefert werden 
mussten, doch im „Muse'e royal" (Bd. I. 1816.) herausgegeben. 
Houbraken (III. S. 21619.) bringt die Nachrichten über 
Johannes Glauber, bis zum Erscheinen seines Buches 1721, 
bei; wer aber zuerst die Angabe, dass er 1726 gestorben ist, 
überliefert hat, kann ich nicht ermitteln. Sie findet sich bereits 
in dem handschriftlichen Verzeichnisse von 1744. Vergl. auch 
Descamps III. S. 189. Wenn Houbraken ihn nach seiner Rück- 
kehr aus Italien und dem Norden in Amsterdam wohnen lässt, 
so wird dieses im allgemeinen gewiss richtig sein, doch muss 
er auch zeitweise im Haag gelebt haben. (Archief v. ned. 
kunstgesch. IV. S. 109.) 
Das Museum besitzt auch mehrere Handzeichnungen des 
Meisters. 
Jan 
Jost D. Cossiau, 
1 654- 1734. 
N0. 761. nltalienisclze 
Bez. r. ziemlich unten: 
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der 
Jßßsfg 582mm 
B794
        

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