Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1212956
Jan Baptist Weenix. 
Johann L 
ngelbgch. 
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für diesen Meister zu schwach und zu spät; es ist nur eine 
mittelmässige Arbeit aus dem achtzehnten Jahrhundert. 
Zur Lebensgeschichte des Jan Baptist Weenix dürfte noch 
irachzutragen sein, dass er 1649, also gleichzeitig mit Jan Both 
(S. hier S. 367.), Obmann der Lukasgilde zu Utrecht War- 
(Archief voor nederl. kunstgesch. II. S. 81 und 93.) 
Johann Lingelbach, 
1622-1674. 
N0. 
Bez. 
367. „Scegefeclzf zwisclzerz Clzrislezz 
unten, etwas r. von der Mitte: 
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Türken. " 
fÄINGELBACI-i. 
Das von Houbraken (II. S. 145.) überlieferte Geburtsjahr 1625 
ist durch die Mittheilung Gwinnefs (Kunst und Künstler in 
Frankfurt u.s.w.S. 196.), dass Johann Lingelbach, ausweislich 
der Kirchenbücher seiner Vaterstadt Frankfurt, dort am 10 Ok- 
tober 1622 getauft worden sei, berichtigt. Was aber das Todes- 
jahr angeht, welches in den meisten Handbüchern und Kata- 
logen mit 1687 angegeben wird, so ist neuerdings aus den 
Amsterdamer Vormundschaftsbüchern ermittelt und von 
H. Havard (L'art et les artistes holl. I. S. 115.] mitgetheilt 
worden, dass Johann Lingelbach im Jahre 1674 gestorben ist. 
Mit der alten Angabe hat es aber eine so eigene Bewandtniss, 
dass es sich verlohnen mag, die Sache als ein lehrreiches Bei- 
spiel von Oberflächlichkeiten und Missverständnissen kurz 
darzulegen, und dies um so mehr, als Havard diese Ange- 
legenheit auch aufnimmt, jedoch völlig ungenügend behandelt. 
Da Houbraken vom Tode des Meisters nichts meldet, so 
suchte ich den Ursprung jener Angabe, dass er 1687 gestorben 
sei, zu ergründen. Ich schlug Irnmerzeel auf: nichts von einem 
Todesjahre. Ich schlug Kramm (IV. S. 987.) auf: richtig, da
        

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