Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1212898
Claes Berchem. 
375 
Claes Berchem, 
1620- x 683. 
N0. 
Höhe: 
546. 
und Pomalza." 
Bez. 
l. in halber 
 
j 
[V2 der wirklichen Grüssa] 
Houbraken (II. S. 109.) hatte aus dem Begräbnissbriefe des 
Claes oder Nikolaas Berchem ersehen, dass dieser 1683, 
reichlich 60 Jahre alt, gestorben war, und hatte danach das 
Geburtsjahr, etwas zu knapp, auf 1624 berechnet. Willigen 
(S. 77.) konnte dasselbe aus den Haarlemer Kirchenbüchern 
genau mit 1620 angeben. Die Berichtigung Willigen's, dass 
Berchem nicht in Haarlem, sondern in Amsterdam gestorben 
sei, ist bei Kramm (I. S. 76.) abgedruckt. 
Das vorliegende Bild gehört zu jenen im ganzen wenig 
erfreulichen Gemälden, in denen Berchem mythologische, alle- 
gorische oder ähnliche Stoffe in lebensgrossen Figuren dar- 
stellte. Es sind dies vorzugsweise folgende Stücke: Die „Fawzwz- 
fzumlzk" von 1648 im Haag (No.  die jedoch an Sicherheit 
des Vortrags und Lebendigkeit der Gesammthaltung das vor- 
liegende Bild bei weitem nicht erreicht. Diesem Werke dürfte 
das grosse Stück in Berlin (No.887.), dessen Gegenstand noch 
nicht erklärt ist, nahe stehen, doch ist dasselbe'in den Schatten 
besonders hart. Dann folgt die "Ezzlfiilzruzzg der Europa" von 
1656 in Petersburg (No. 1072.), welche Waagen für das Haupt- 
werk unter Berchems Gemälden dieser Gattung hielt. (Ge-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.