Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1212875
Wi 
lem de Heusch. 
Thomlas Wyck. 
373 
Uebereinstimmung dar. Namentlich ist die Art des Baumschlages; 
die geringe Belaubung, die stark betonten Aeste, die kurzen 
Striche und die zackigeit Blattgruppen, wie das ästereiche 
tGesträuch im Vorgrunde bezeichnend: welche Eigenthümliclt- 
keiten auch aus den Radirungen des Künstlers klar zu ersehen 
sind. Uebrigens kommen die eigenthürnlich gezeichneten Aeste 
auch auf der „Gebirgslana'szlzafl", N0. 749, vor. Aber auch die 
liiarbentöne, das hellere Grün und das Braun des Baurnschlages, 
wie die Töne des Himmels und des Hintergrundes stimmen 
in dem vorliegenden und dem Pariser Bilde überein. Doch 
dürfte das letztere besonders in der Gesammtstimmung dem 
hiesigen immerhin überlegen sein. Aus diesen Gründen und 
da, wie bemerkt, der Name des Jan Both hier in keinem Falle 
am Orte sein kann, ist das Bild bei Willem de Heusch ein- 
gereiht worden. 
Thomas Wyck, 
1616-1677. 
591. 
wDer 
Alzlzyuzisf." 
Bez. unten, 
ziemlich links: 
445114 
N0. 738. _.,Aufruf zur 
Cluzrakler der Gegend bei 
jagd: rölnisclze Landschaft im 
der salarisclzezz Brücke." 
Houbraken (II. S. 16.) überliefert das oben mitgetheilte 
Geburtsjahr, das nach den Nachrichten, die Willigen (S. 342.) 
beibringt, auch richtig sein dürfte. Letzterem verdankt man 
auch die Kenntniss des Todesjahres 1677, wonach die bisher 
üblichen Angaben, dass Thomas Wyck 1686 oder 1682 ge- 
storben sei, sich berichtigen; auch dass er, wie Vertue-Walpole 
(Anect. of paint. etc. III. S. 249.) sagt, in England gestorben 
sei, erscheint hiernach als irrig. 
Thomas Wyck hat bekanntlich verschiedenartige Vorwürfe 
dargestellt, deren beide Hauptgattungen in den vorliegenden
        

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