Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1212857
Cornelis Saft-Leven. 
YVi! 
Iem de Heusch. 
371 
gemalten „Fzmzilz'enbz'lzles des Godarrl mm Reelle" geht hervor, 
dass er im Jahre 1634 zu Utrecht sich aufgehalten hat. (Kramm. 
V. S. 1435.). 
Die Verdienste und Schönheiten des vorliegenden Stückes 
werden leider erheblich durch den sich etwas xrordrängenden 
dicken Weidenstumpf mit seinem steif behandelten Gezweig 
beeinträchtigt, allein man kann aus diesem Bilde besonders 
leicht die Gebiete erkennen, wo der Meister stark und sicher, 
und die, wo er schwach und ungelenk war. 
Willem de Heusch, 
arbeitete seit 1629. 
"ftalienisrbe Gebirgslarzzlszlzlzft 
 Bez. l. unten: 
N0. 749. 
den Hirte n." 
m z" t a 11 ge In 
C91 
Die Bezeichnung ist leider dadurch zum Theil zerstört 
worden, dass gerade auf dieselbe ehedem die N0. 55 in weisser 
Oelfarbe gesetzt wurde, welche das Bild in Salzdahlum (II. Cab.) 
trug; sie stimmt mit den bekannten Inschriften des Meisters 
auf Bildern und Kupferstichen überein und ist als Guiliam, 
Guiglielmo oder Guillaume de Heusch zu lesen. 
Willem de Heusch war im Jahre 1649, demselben wo 
Jan Both Obmann war, Dekan der Malergilde zu Utrecht 
(Archief voor ned. kunstgesch. II. S. 72 und  kann also 
nicht 1638, wie die Handbücher vermuthlich nach Descamps 
(III. S. 71.) melden, geboren sein. Ebensowenig beglaubigt ist 
die Angabe des Todesjahres mit 1712. Houbraken (III. S. 362.) 
sagt nur, dass er ein Lehrling des Jan Both war und lange 
in Italien gelebt hat, auch dass er nnachderhand zu Utrecht, 
wo er geboren war, in einem guten Alterthum gestorben ist, 
24'?
        

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