Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1212409
326 
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xe S: 
Die Gattungsmz 
Jan Steen , 
1626-1679. 
in 
N0. 599. ,.Die E]:rvrrsirhreibzzrqg 
viertel Höhe des Bildes: 
Bez. 
3 H1 
Rande 
0321m 
600. 
[11 x iigß 
Das erste dieser Bilder wird von Houbraken (III S. 113.) 
etusführlich beschrieben: „Ich kann nicht unterlassen, den Inhalt 
eines grossen Stückes (das nicht lange in meinem Hause ge- 
standen hatte, tiachderlwand an den Fürsten von Wolfenbüttel 
verkauft ist) zu melden, worin ein Bräutigam und eine Braut, 
zwei alte Leute und ein Notar abgebildet sind. Diese Gestalten 
waren jede so natürlich in ihren Verrichtungen abgebildet. als 
ob man sie selber wesenhaft sich bewegen sähe. Die alten 
Leute scheinen mit dem grössten Ernste ihre Meinung dem 
Rechtsfuchs su bedeuten. der, n1it der Feder auf dem "Papier. 
schreibbereit mit Bedacht zuhört. Der Bräutigam (auf das 
äusserste hierüber missvergnügt) in einer Haltung, als 0b er 
eben vor Aerger mit dem Fusse stampfen wollte. Hut und 
TIEILIZCICIICI"! auf den Boden geworfen. Schulter und Hände 
hochgezogen. Er sieht neben seiner Braut nach oben. als ob 
er die Schuld davon an die Alte weisen wollte und sich vor 
ihr entschuldigen, die dabei mit Thräneu auf den NVangen 
betrübt steht. Dies alles war so klar und deutlich aus den 
Gesichtszügen wie der Stellung der Gestalten und aus anderen 
Umständen zu sehen. als 0b es dabei geschrieben worden 
wäre."
        

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