Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1212262
n 
312 
Die holländische Schule: 
Spätere Bildniss- 
und Geschichtsmaler. 
Augustin 
ältere, 
Terwesten der 
1649- x 71 1. 
N0. 
Muschel 
1477297111 
556. „Vß1zus und 
des Wagens vorn: 
Bez. 
der 
UDTICFCD 
4 
"f - 
ÜTÜ 
['72 der wirklichen Grössel 
Dies Bild war mit mehreren andern etwa seit der Mitte 
des vorigen Jahrhunderts als Pfand beim Kaufgerichte zu 
Braunschweig hinterlegt gewesen und wurde 1820, nach er- 
folgtem öffentlichen Aufrufe, dem Museum überwiesen, wo es 
auf Grund der Bezeichnung und, da es nicht wohl dem jüngeren 
Augustin Terwesten (1711- 1781. Gool. II. S. 355 und 
Kramm VI. S. 1616.) angehören konnte, dem oben genannten 
Künstler zugeeignet wurde. 
Ueber Augustin Terwesten den älteren, welcher der 
Oheim des jüngeren Augustin war, berichtet I-Ioubraken 
(III. S. 268 H.) ausführlich, und er sagt namentlich ganz bestimmt, 
dass er am 21 Januar 1711 gestorben ist. Dennoch lassen ihn 
Eijnden und Willigen (Aanh. S. 167.) am 21 Januar 1717 
sterben, ohne freilich auch nur im geringsten dies zu belegen. 
Schon Füssli (II. S. 1839.) hat aber auf diesen Irrthum hin- 
gewiesen und auch schon Basan als dessen Quelle bezeichnet. 
Basan (Dict. II. S. 497.) schreibt auch wirklich: „il mourut 
ä Berlin 1717, äge de 68 ans." Dieser Angabe liegt ohne 
Zweifel ein Schreib- oder Lesefehler, bei dem die letzte 1 für eine 
7 genommen wurde, zu Grunde; denn ein Druckfehler ist es 
offenbar nicht, da nach dem irrigen Todesjahr das Lebensalter 
richtig berechnet ist. Darauf also stützen sich Eijnden und 
Willigen, und Kramm (VI. S. 1615.) hat sogar die quellenlos 
hingestellte Angabe derselben der richtigen durch Houbraken
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.