Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1212192
1597' 
N0. 510. "David mit 
Priestern Inzrllleviten."  
dm" Harfe 171 Begleitung von 
Bez. unten an der Harfe des David: 
123229? 
1574 
Dies Bild war mit mehreren andern, etwa seit der Mitte 
des vorigen Jahrhunderts, als Pfand beim Kaufgerichte zu 
Braunschweig hinterlegt gewesen und wurde 1820, nach er- 
folgtem öffentlichen Aufrufe, dem Museum überwiesen. Aut 
Grund der Bezeichnung wurde es dem Jakob de Bray zu- 
geeignet, welchen Namen es denn auch bisher trug. Allein 
durch die Nachforschungen Willigen's (S. 90 ff) Wurde in- 
zwischen festgestellt, dass dieser Jakob bereits im Jahre 1664. 
an der Pest gestorben ist und dass die Bilder, welche bisher 
dessen Namen trugen, namentlich die im Museum zu Haarlem 
belindlichen, seinem älteren Bruder Jan, der erst 1697 starb, 
zugehören. Von Jan de Bray rührt denn auch ohne allen 
Zweifel das vorliegende Gemälde, welches 1674, also 1o Jahre 
nach Jakob's Tode, erst entstanden ist, her, und es muss auch 
von ihm das Bild desselben Gegenstandes, welches die Jahres- 
zahl 1697 trug und das Houbraken (I. S. 176.) irrig dem Vater 
von Jan und dessen Brüdern, Salomon H" 1664.), zuschreibt, 
gemalt gewesen sein. 
Unsern Künstler, Jan de Bray, lernt man im Museum 
seiner Vaterstadt Haarlem genau kennen, wo die verschiedenen 
ehedem in den Krankenhäusern, der Schöffenkammer und dem 
Prinzenhofe daselbst befindlichen Stücke seiner Hand vereinigt 
Riegel II. 20
        

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