Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1212105
296 
Die 
ländische Scl 
lule: 
Spätere Bildniss- 
und Geschichtsmaler. 
Karel Slabbaert, 
arbeitete um 1650. 
No. 539. 
Bez. I. in der 
WEM Knabe mit einem 
Mitte über dem Vogel: 
Brustbilrl." 
Vogel; 
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Grössc] 
Das Bild, welches 1739 erworben wurde, erscheint im 
handschriftlichen Verzeichnisse von 1744 als „Slabbert", bei 
Eberlein (II. Cab. No. 56.) und danach auch bei Pape als 
„N. Schlabert", bei Barthel und im ersten Blasiusschen Kata- 
loge als „Karel Slabbaert" mit dem Beisatze „lebte um 1549", 
da diese Jahreszahl in der Bezeichnung des Bildes angeblich 
enthalten sein sollte. Der zweite Blasiussche Katalog be- 
richtete dann diese irrige Angabe und setzte den Maler in die 
Mitte des siebzehnten Jahrhunderts. 
Man kennt von K. Slabbaert nur noch zwei andere in 
öffentlichen Sammlungen befindliche Werke: zu Amsterdam 
ein „Gei1ez' zw- der Maizlzvi!" (No. 367.) und im Haag einen 
"Krüger" (No. 1312.); beide Stücke sind bezeichnet. Sie haben 
mit dem hiesigen Bilde einige verwandte Züge der Behand- 
lung gemein, namentlich auch das unvermittelt auf die Fleisch- 
töne gesetzte harte Roth. Doch zeigen sie auch sehr be- 
deutende Abweichungen. 
Wenn, wie wohl nicht zu zweifeln ist, dieser Maler 
K. Slabbaert und der Kupterstecher K. Slabbaert (Kramm. V. 
S. 1526.), auf welchen übrigens schon bei Füssli hingewiesen 
wurde, ein und derselbe Künstler ist, so hat er, wie aus den 
Unterschriften der beiden von ihm bekannten Stiche hervor- 
geht (Van der Kellen Peintre-grav. etc. I. S.  um 1650 und 
zwar zu Middelburg gewirkt.
        

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