Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1211608
24b 
ländische Schule: 
Die hol 
Rembrandt. 
geniale Vortragsweise zeigt, handelt es sich hauptsächlich da- 
rum, ihm die richtige Stelle in der Chronologie von Rem- 
brandfs Werken anzuweisen. Vosmaer (II. Aufl. S. 556.) hat 
das Bild unter die Werke des Jahres 1656 aufgenommen, doch 
VCFSIChI CS sich von selbst, dass bei einem Werke Rembrandts, 
welches keine Jahreszahl trägt, solche Angabe immer nur an- 
nähernd und im allgemeinen die Entstehungszeit bezeichnen 
soll. Vosmaer stützt seine Bestimmung ohne Zweifel auf die 
ziemlich breite Behandlung und den Charakter der Töne, die 
das Mittel eigentlicher Farbenbehandlutig und Farbenwirkung 
fast ganz aufgegeben haben. Sehr verwandt jedoch mit diesem 
kostbaren Werke ist die herrliche Landschaft in Kassel, die von 
Vosmaer selbst in die Zeit zwischen 1643 und 1650 gesetzt wird, 
und ferner der landschaftliche Theil der unter der vorigen 
Nummer erwähnten nMagzialerza" vom Jahre 1638 im Bucking- 
ham-Palast, sowohl in Hinsicht von Farbe und Ton wie von 
Beleuchtung. Es ergiebt sich also ein Zeitraum von beinahe 
20 Jahren, in welchem das Bild gemalt sein könnte, und es 
muss weiteren vergleichenden Beobachtungen vorbehalten 
bleiben, zu bestimmteren Angaben zu gelangen. Ich für mein 
Theil neige mich zu der Ansicht, dass das Werk um die 
Mitte der vierziger Jahre entstanden sein dürfte. 
N0. 133. „Ein 
Schwert; Brustbilzi." 
Krißgel" 
 Bez. 
mit Ha rnisclz, 
1. oben: 
Helm 
M622? 
["13 der wirkl 
ichen Grössa] 
Vermuthlich hat die breitere Behandlung, welche auf eine 
spätere Epoche Rembrandfs hindeutet, ein Vorurtheil erweckt, 
welches veranlasste, dle Jahreszahl der Bezeichnung mit 1553
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.