Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1211195
Pieter Lastman. 
"ans Hals G) 
205 
(Rev. d. deux mondes, 1879. Oktober S. 586.) demselben die 
Echtheit ab, indem er sagt: „Diese Malerei hat mit den andern 
beiden Bildern keinerlei Uebereinstimmung weder in der Vor- 
tragsweise noch in der Farbe, und es ist augenfällig nicht von 
derselben Hand." Dagegen fand Vosmaer (S. 72.) in allen 
drei Stücken dieselbe Malweise (peinture egale), und darin 
wird er gewiss auch recht haben. 
Frans Hals (P) , 
1 584-1666. 
119" 
eine: 
„ Bikinis: 
Herrn 
2'011 Rauten" 
S0 nennt Eberlein (lV. Cab. N0. 14.) den Dargestellten. 
Da mit diesem Namen eine bestimmte geschichtliche Vor- 
stellung nicht verbunden werden kann, und da auch die 
Persönlichkeit selbst nur ungenau und allgemein bezeichnet 
ist, so wird der Name zu weiter nichts dienen können, als um 
das Bild von andern leichter zu unterscheiden. Von einer 
Beziehung zu dem „berühmten Seehelden" Admiral Michiel 
Adriaansz de Ruijter, welche in der Zeitschrift i. bild. Kunst, 
1869, S. 310, und danach auch im Texte zu den Ungefschen 
Radirungen der "Braunschweiger Gallerie" angedeutet wird, 
kann ernstlich nicht die Rede sein, da die zahlreichen Bildnisse 
desselben keine Aehnlichkeit mit dem hier Dargestellten haben. 
Zur Feststellung der Persönlichkeit des letzteren kann vielleicht 
das auf der Tischdecke angebrachte Wappen, Welches aus 
zwei sich kreuzenden Ankern mit einem Stern darüber ge- 
bildet wird, führen. 
Ob das Bild nun von Frans Hals herrühre oder nicht, 
ist eine Frage, die in letzter Zeit mehrfach erörtert wurde. 
Burger zweifelte nicht an der Richtigkeit dieser Benennung. 
1860 nannte er das Bild, indem er die Bedeutung desselben 
für Frans Hals hervorhob, sogar „eine eigenthümliche und 
grossartige Malerei, die mit den Meisterwerken von Rembrandt, 
Velasquez und Tizian zu vergleichen ist." (II. S. 198.) 1868 
pries er es als „eines der ausserordentlichsteil Bildnisse, die man 
von Frans Hals in Deutschland hat." (Gaz. des b. arts. 1868.
        

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