Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1210405
126 
Die vlämische Schule: 
Christiaan Luykx. 
Christiaan Luykx, 
arbeitete seit 1644. 
881. 
"Stilleben." 
Bez. 
auf 
der 
Tischkante: 
l 
M4 
Kramm (IV. S. 1029.) brachte zuerst die Nachricht, dass in 
Madrid zwei "Blumensfiirke" des oben genannten Meisters sich 
befinden, doch war er noch zweifelhaft, ob nicht eine Ver- 
wechselung mit de Lust vorläge, da die ausländischen Schrift- 
steller dergleichen Namen selten gut schreiben. Diese Stücke 
trugen ehedem im "Real museo de pintura" die Nummern 1475l6, 
doch ist nur das letztere bei den Umwandlungen der jüngsten 
Zeiten mit in das „Museo del Prado" übertragen worden 
(N0. 1290.). Es ist, nach einer mir von Herrn Direktor Dr. Bode 
in Berlin freundlichst gemachten Mittheilung, „Carstian Luckx 
fecit" bezeichnet. Kramm macht nun aber selbst schon darauf 
aufmerksam, dass bei Hoet-Terwesten (III. S. 125.) ein "Blzmzm- 
stiicÄz" von Christiaan Luyks vorkommt. Später hat dann 
V. de Stuers im „Archief voor nederl. Kunstgeschiedenis" 
(II. S. 71 ff.) das Verzeichniss einer Vereinigung von Bildern 
aus dem Jahre 164g (Bondfsche Verloosung) mitgetheilt, wo 
sich auch ein Gemälde Heine Vanilas mit Blumen" von Luyks 
findet; er erblickte hierin ein Beweismittel dafür, dass der 
Blumenmaler Christiaan Luyks wirklich vorhanden ge- 
wesen sei. 
Nun ist ein Christiaan oder, wie er immer geschrieben 
wird, Kerstiaen Luyckx im Gildejahr 164415 zu Antwerpen 
Meister geworden (Liggeren II. S. 155. 161.). Er war 1640 bei 
Flups de Maelier in die Lehre getreten [Ligg II. 5.119.121), 
war also etwa um 1625 geboren worden. Dies ist ohne Zweifel 
der Maler der erwähnten Stücke und des hier vorliegenden 
Bildes. Uebrigens sollen noch Arbeiten von ihm im Privat- 
besitz sowie auch bisweilen im Kunsthandel vorkommen. Dass
        

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